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Newsletter Wien

Newsletter Dezember 15

Newsletter Dezember 2015
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Inhalt
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o Editorial
o RaS bezogene Neuigkeiten
o bevorstehende Veranstaltungen

+++2.12.| Treffen Plattform #istnoetig / Filmscreening: Leerstand in
Wien / Buy Buy St. Pauli – über die Kämpfe um die Esso-Häuser+++
+++5.12.| Refugees welcome!? Filmscreening – Buchpräsentation –
Diskussion +++
+++5.12.| Film und Podiumsdiskussion. «Ob Dach oder keines. Soziale
Bewegungen und Wohnpolitik – Beispiele aus Wien und Budapest»+++
+++17.12.| Recht auf Stadt Vernetzungstreffen+++
+++18.12.| Forschung #3, mit: Christoph Schäfer – Die Stadt ist unsere
Fabrik+++

o Über RaS Wien

Editorial
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Der Newsletter erscheint regelmäßig zu Monatsanfang. Hier findet ihr die
aktuellen Termine und Infos über das Recht auf Stadt Netzwerk Wien.
Ihr seid alle eingeladen, eure Termine zu Ende des Monats in den
Newsletter zu schreiben bzw. auf den Kalender unter rechtaufstadt.at
einzutragen – je eher, umso größer die Wahrscheinlichkeit, dass er
hier auch erscheint.
Bei den Netzwerktreffen könnt ihr erfahren,was gerade bei einzelnen
Initiativen und Arbeitsgruppen getan wird. Wir tauschen Wissen und
Erfahrungen aus und versuchen damit kritische Positionen zu stärken und
aufzubauen. Kommt einfach vorbei!

RaS bezogene News
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Artikel im aktuellen Augustin 402- ein Jahr nach der Delogierung von
Monika R.
http://www.augustin.or.at/zeitung/tun-und-lassen/wir-sind-gekommen-um-sie-zu-delogieren.html

Evolutionäre Randgruppe: http://evora.noblogs.org/news/

Petition Moe
Kulturraum von Immobilien Verwertungsfirma Vestwerk bedroht

Home

Leerstand öffnen:
Petition im Nationalrat
Unterzeichnen möglich sowie updates zum Verlauf/Bearbeitung finden sich
unter:
http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/BI/BI_00091/#tab-Uebersicht

Bevorstehende Veranstaltungen
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Das mo.e http://www.moe-vienna.org/ droht seine Räumlichkeiten Ende 2015
zu verlieren, weil leistbarer Wohn- und Arbeitsraum mit Aufwertungs- und
Profitinteressen kaum zusammen passt.Es wurde eine Petition gestartet,
die unterschrieben werden kann. Das Programm von Dezember hat deshalb
den Titel: „Have you seen our house?“ und beschäftigt sich mit Fragen
der Raumproduktion und Raumaneignung.

+++2.12.| Filmscreening:Leerstand in Wien / Buy Buy St. Pauli – über die
Kämpfe um die Esso-Häuser+++
Davor:Treffen der Plattform #istnoetig 16h-19h
————————————————–
_| Ort: Mo.e, Thelemangasse 4/1-3,1170 Wien
_| Zeit: 20 Uhr
_| Von: Mo.e

Davor:Treffen der Plattform #istnoetig mit der IG Kultur WienPlattform,
16h-19h und Film: Leerstand in Wien
Dauer: ca. 25 min.
Film von: Fabian Franta, Florian Strohriegl, Diana Artemis Pfingsten

Wie kommt Leerstand zustande, wer profitiert davon, welche
Nutzungskonzepte gibt es, und was sind mögliche Ideen, Strategien und
Forderungen, die in diesem Zusammenhang gestellt werden können? Der Film
„Leerstand in Wien“ begibt sich auf eine Stadtrundfahrt auf den Spuren
von Leerstands.
Mara Verlič, Stadtsoziologin und Co-Autorin des Buches „Wer geht leer
aus?“, Margot Deerenberg, Projektinitiatorin des Vereins Paradocks, und
Willi Hejda, tätig im Vorstand der IG Kultur Wien und ebenfalls Co-Autor
des Buches, beantworten diese und andere Fragen aus unterschiedlichen
Zugängen und Perspektiven. Auf diese Weise diskutiert und
veranschaulicht der Film grundlegende Problemstellungen rund um
Leerstand und Zwischennutzung.

+++ Buy Buy St. Pauli – über die Kämpfe um die Esso-Häuser+++

„Einfach dokumentieren, was hier tagtäglich passiert und denen, die hier
wohnen, eine Stimme geben.“

Mit diesem Ziel trat das Filmteam – bestehend aus Irene Bude, Olaf
Sobczak und Steffen Jörg – im Jahr 2009 an, um in seinem ersten Film
„Empire St. Pauli – Von Perlenketten und Platzverweisen“ den Wandel des
berühmten Rotlichtviertels zu dokumentieren. Den stadtpolitischen
Auseinandersetzungen und Debatten sind die Filmemacher_innen seitdem
dicht auf den Fersen geblieben: In ihrer Langzeitdokumentation „buy buy
st. pauli“ begleiten sie den Kampf der Bewohner_innen der Esso-Häuser
und ihrer Unterstützer_innen. Sie haben zahlreiche Demonstrationen
gefilmt, waren bei subversiven Aktionen und Brushmobs dabei, haben
Stadtteilversammlungen dokumentiert und Einblicke in liebevoll
eingerichtete Wohnzimmer eingefangen – bis zum Packen der Umzugskartons.
Dabei will der Film wichtige Fragen stellen: War der Abriss wirklich
unvermeidbar? Soll Kaputtbesitzen mit maßgeschneiderten Bebauungsplänen
belohnt werden? Zu Wort kommen nicht nur Aktivist_innen der Initiative
Esso-Häuser sowie Bewohner_innen, Nachbar_innen und Gewerbetreibende,
sondern auch die Politik, Investoren und eine Stararchitektin.

„Solidarität ist alles! Wenn man sich zusammenschließt, dann entsteht so
eine Stärke.“ (Monika Secka, Bewohnerin seit über 25 Jahren)

Unterstützt von Mieter helfen Mietern und der GWA St. Pauli gründen
Mieter_innen und Gewerbetreibende und Anwohner_innen die „Initiative
Esso-Häuser“. Viele von ihnen sind zum ersten Mal in ihrem Leben
politisch aktiv. Zunächst einmal wird verhindert, dass die
Bewohner_innen befristete Mietverträge unterschreiben, die ihre Rechte
stark eingeschränkt hätten. Dann beginnt der Kampf, der die Esso-Häuser
über die Grenzen Hamburgs hinaus bekannt macht. Mit viel Engagement,
Ausdauer und Witz setzt sich die Initiative unermüdlich für deren Erhalt
ein – unterstützt von der Recht-auf-Stadt-Bewegung in Hamburg.

buy buy st. pauli


https://facebook.com/events/525604654274027/

+++5.12.| Refugees welcome!? Filmscreening – Buchpräsentation –
Diskussion +++
————————————————–
_| Ort: Librería Utopía
_| Zeit: 17:30-23:30
_| Von: Librería Utopía – radical bookstore vienna. 15., Preysinggasse
26-28 (U3 Schweglerstraße)
Seit Monaten bestimmt das Flüchtlingsthema die Berichterstattung
bürgerlicher Medien. Der Diskurs ist geprägt von (re)produzierten
Ressentiments und Stigmatisierungen. Zuletzt mussten wir beobachten, wie
verschiedene Länder – darunter auch Österreich – wieder Zäune
errichten, um die vermeintliche „Festung Europa“ und ihre Bürger_innen
zu „schützen“. Einmal mehr werden Flucht und Terrorismus vermengt und so
Ängste geschürt und befeuert. Grund genug, sich den Themen Flucht und
Asyl aus einer anderen Perspektive anzunähern und jene zu Wort kommen
zu lassen, die – sei es als unmittelbar Betroffene oder solidarische
Aktivist_innen – nicht erst seit einigen Monaten, sondern seit Jahren
in diesem Bereich aktiv sind:

Programm:
★ 17.30 Uhr: „Und schließlich bin ich abgehaut“ Filmscreening &
Diskussion mit Yassine Zaaitar & Birgit Mennel
„Harraga“ brechen mit dem Regime der nationalstaatlich sanktionierten
Identität: Mit dem arabischen Wort bezeichnen sich Menschen, die ihre
Ausweise oder Pässe verbrennen und oft genug auch ihre eigene Jugend.
Nicht nur um übers Mittelmeer oder andere Routen nach Europa zu reisen,
sondern auch um irgendwo anders als im „Bled“ – dem Ort ihrer Jugend
und Herkunft – ihr Glück zu finden. Sie brechen mit fundamentalen
Regeln, wenn sie sich dem Blick entziehen und sich unwahrnehmbar machen.
So werden sie innerhalb der löchrigen und aufgeschreckten Festung
Europa zum Objekt von Statistiken und medialen Darstellungen, wie
zuletzt etwa vor der pelagischen Insel Lampedusa. Der Kurzfilm „Und
schließlich bin ich abgehauen!“ durchbricht diese Repräsentationen. Der
im Rahmen eines Wiener Politkunstfestivals von Yassine Zaaitar und
Anderen erarbeitete Film lässt uns ihre Stimmen vernehmen: Sie
erzählen von den täglichen Polizeischikanen, denen Harraga ausgesetzt
sind, vom Leben auf der Flucht vor den eigenen Fingerabdrücken und vom
ungebrochenen Wunsch nach einem Leben in Freiheit. Konsequent bleiben im
Film die Sprechenden unsichtbar. Die Montage trennt Gesichter und
Stimmen und wird zu einem kollektiven Porträt einer Bewegung im Raum,
die sich dem Grenzregime Europas entziehen will. „Während wir die
Erzählung eines Mannes aus Dakar hören, blicken wir aus einer
Schnellbahn, die Wien mit dem Vorort Traiskirchen verbindet, wo sich
ein staatliches Lager für Asylsuchende befindet. Während wir die
Stimme eines Mannes aus Oujda hören, flieht der Asphalt einer
österreichischen Straße an uns vorbei: Konkrete Bewegungen im Raum und
Stimmen. Nur Yassine Zaaitar tritt vor die Kamera und wagt es, sein
Gesicht und seine passionierte Rede zu vereinen und der Öffentlichkeit
auszusetzen. Der kurze Film ist das rare Dokument einer selbstbestimmten
Rede von Reisenden, die keine Grenzen respektieren und deren Leben die
politische Maxime ‚No boder – No na
tion’ intensiv – und oft auch schmerzhaft – verwirklicht. Anstatt ihre
Geschichten professionellen FilmemacherInnen anzuvertrauen, haben
Harraga die Position der Filmemacher_innen erobert. Mit allem Recht
nehmen sie den immer offenen Ort des Kinos für sich in Anspruch.“
Ein Film von Yassine Zaaitar & Aufenthaltsraum, 2013, 23min.
★ 18.30 Uhr: „Fremde von Staats wegen. 50 Jahre »Ausländerpolitik« in
Österreich“ Buchpräsentation & Diskussion mit Lisa Grösel
„Fremde von Staats wegen“ ist ein wichtiger Beitrag zu einer
systematischen Neu-Aufarbeitung der Geschichte der österreichischen
„Fremdenpolitik“ aus kapitalismus- und staatskritischer Perspektive. Von
der aktiven Anwerbung von ausländischen Arbeitskräften über
Aufnahmestopp und Grenzschließung, von der Aktivierung von
Arbeitskräften aus der osteuropäischen Peripherie bis zur neoliberalen
Selektionspolitik der Gegenwart: Lisa Grösel zeichnet umfassend und
detailliert die Entwicklung staatlicher Politik in Bezug auf
Ausländer_innenbeschäftigung, Zuwanderung oder Asyl im Kontext sich
wandelnder gesellschaftlicher Kräfteverhältnisse nach. Der Band ist aber
auch eine Fallstudie der Transformation nationalstaatlich verfasster
Politik im Europa der postfordistischen Globalisierung.
Migrationspolitik wird dabei im Wesentlichen als Regulation von Arbeit
im Interesse des herrschenden Akkumulationsregimes gelesen. Der Band
schließt eine Lücke: Jenseits von Empörung und humanitären Diskursen
wird das politische Feld der Migration und die grundlegende
legislativ-rechtliche Spaltung in Staatsangehörige und Fremde als
struktureller Ausbeutungsmechanismus analysiert.
Lisa Grösel lebt in Wien, studierte Geschichte an der Universität Wien
und arbeitet im Kulturzentrum im Amerlinghaus.
Link zum Buch: http://mandelbaum.at/books/806/7604
★ 19.30 Uhr: „Solidarität als Übersetzung. Überlegungen zum Refugee
Protest Camp Vienna.“ Buchpräsentation & Diskussion mit Monika Mokre
Im November 2012 zogen Aktivist_innen vom größten Asylwerber_innenlager
Österreichs nach Wien, um gegen die Lebensbedingungen von
Asylwerber_innen zu protestieren. Sie errichteten ein Camp in Wien,
besetzten eine Kirche, manche von ihnen traten in Hungerstreik. Über
zahlreiche Stationen hinweg war die Bewegung unter dem Namen Refugee
Protest Camp Vienna aktiv. Das Refugee Protest Camp Vienna ist ein
Versuch der Übersetzung. Der Übersetzung des Begehrens der Refugees in
hegemoniale Diskurse – Menschenrechte, Integrationswille,
Leistungsbereitschaft. Der Übersetzung von Lebensgeschichten in
Gesetzesparagraphen. Aber auch der Übersetzung innerhalb der Bewegung –
zwischen Menschen mit höchst prekärem Status und Menschen mit
gesichertem Aufenthalt. Zwischen Menschen zahlreicher Nationalitäten,
Asylsuchenden, Transmigranten, Sans Papiers, Männern und Frauen. Wie
lässt sich Solidarität übersetzen, wie schafft man Solidarität zwischen
Ungleichen? Wo scheitert diese Übersetzung? Und was entsteht aus diesem
Scheitern?
Monika Mokre ist Politikwissenschaftlerin an der Österreichischen
Akademie der Wissenschaften, Obfrau des eipcp und Aktivistin des Refugee
Protest Camps Vienna. In ihrer Forschungstätigkeit und ihrer
politischen Arbeit beschäftigt sie sich mit europäischer Demokratie,
Migration und Kulturpolitik.
Link zum Buch: http://transversal.at/books/solidaritaetalsuebersetzung
Im Anschluss an die inhaltlichen Programmpunkte gibt es ein veganes
Buffet, burgendländischen Wein und Musik! Wir freuen uns, mit euch
gemeinsam den 2. Geburtstag von Librería Utopía zu feiern! Eintritt frei
– Spenden erbeten.
Die Veranstaltung ist kostenlos und wird von unserem Kulturverein
„Assoziation Panda – Verein zur Förderung des kritischen literarischen
Diskurses“ organisiert.

+++5.12.| Film und Podiumsdiskussion. «Ob Dach oder keines. Soziale
Bewegungen und Wohnpolitik – Beispiele aus Wien und Budapest»+++

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_| Ort: Brunnenpassage, Brunnengasse 71
_| Zeit: 18 Uhr
_| Von: Augustin in Kooperation mit dem „This Human World“ Filmfestival

«Annelie» Regie: Antej Farac, Deutschland/Schweiz 2012, Spielfilm, 111
min, OmeU
Todesfälle, Prostitution und Gewalt, Alkis, Junkies, Kleinkriminelle
all das inmitten einer der reichsten Städte Deutschlands. Faracs
turbulenter Spielfilm erzählt von einer skurrilen, liebenswerten
Truppe, die am Rande der Gesellschaft lebt. Der Staat nennt sie
«unvermittelbar» und quartiert sie in einer ehemaligen Pension namens
«Annelie» ein. Doch dann ändert die Sache mit der Leiche alles und die
Stadt ordnet an, die Pension endgültig zu schließen und das Haus samt
Swingerclub abzureißen. Die Geschichten sind ebenso real wie die
Pension selbst, denn neben dem österreichischen Schauspieler Georg
Friedrich wirken großteils die Bewohner_innen der echten Pension Annelie
mit.
Trailer: www.annelie-derfilm.de
Anschließend Podiumsdiskussion mit dem AUGUSTIN:
«Ob Dach oder keines. Soziale Bewegungen und Wohnpolitik mit Beispielen
aus Wien und Budapest»
Mit Susi Gollner (Augustin-Verkäuferin), Erika Rontó und Károly Kulcsár
(«Die Stadt gehört allen», Budapest); Moderation: Raphael Kiczka («Recht
auf Stadt», Wien).
ca. 20.30 Uhr
«Flotel Europa» Regie: Vladimir Tomic, Dänemark/Serbien, 2015, Doku, 70
min, OmeU

Als Vladimir Tomić zwölf Jahre alt ist, flieht er mit seiner Mutter und
seinem älteren Bruder von Sarajevo nach Dänemark. Da andere
Flüchtlingsunterkünfte belegt sind, werden sie auf dem «Flotel Europa»
untergebracht. Zusammen mit über 1000 weiteren bosnischen
Kriegsflüchtlingen verbringen sie zwei Jahre auf der schwimmenden
Bootsplattform, die in einem Kanal bei Kopenhagen vor Anker liegt. Tomić
schneidet in seinem sehr persönlichen Dokumentarfilm mehr als 100
Stunden VHS-Videomaterial seiner Familie und der Bewohner_innen des
«Bootes» zusammen.
Trailer: http://www.thishumanworld.at/programm_detail.php?id=223

ca. 22.00 Uhr
Live-Konzert: Gasmac Gilmore – unplugged
http://www.gasmacgilmore.com/
Eintritt frei!

Infos: www.thishumanworld.com

+++17.12.| Recht auf Stadt Vernetzungstreffen+++
————————————————–
_| Ort: Schenke, Pfeilgasse 33
_| Zeit: 19-21 Uhr
_| Von: Recht auf Stadt Netzwerk Wien

Das monatliche Vernetzungstreffen öffnet den Raum für Austausch sowie
Erfahrungs- und Wissensweitergabe. Es sind alle eingeladen, die die
stadtpolitisch aktiv sind oder werden wollen, Lust darauf haben, Ideen
und Mitwirkungsmöglichkeiten kennenzulernen oder etwas planen und auf
der Suche nach Unterstützungsmöglichkeiten sind.

+++18.12.| Forschung #3, mit: Christoph Schäfer – Die Stadt ist unsere
Fabrik+++
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_| Ort: Mo.e, Thelemangasse 4/1-3,1170 Wien
_| Zeit: 19 Uhr
_| Von: Mo.e

Vortrag
„Die Stadt ist unsere Fabrik“ rechnet mit Leser_innen, die alles ganz
anders lesen als vorgesehen. Es ist kein abgeschlossenes Werk. Es wird
performt und verändert und übersetzt. Es wird in wissenschaftlichen
Seminaren zitiert und macht Ärger auf der Strasse. Es kommt aus der
Bewegung, es hat geklaut und es will Dich zum Verlaufen verführen.

Voices on Mr. Schäfer:

derive: „Die Stärke des Buches ist es, das städtische Geschehen aus der
Perspektive des Alltags und dessen poetologischen Möglichkeiten sowie
des Umherschweifens (dérive) zu sehen, zu interpretieren und zu
agieren.“ schreibt Sophie Goltz in Die unangeeignete Stadt, oder die
Wünsche verlassen das Wohnzimmer über Die Stadt ist unsere Fabrik.
http://nextroom.at/article.php?id=35034

skug #86, 4–6/2011: Johannes Springer bringt in der österreichischen
Musikzeitschrift ein 4 Seiten Interview mit Christoph Schäfer zu „Die
Stadt ist unsere Fabrik“, Interventionen in den öffentlichen Raum,
hauntology, kunst & politik in Hamburg und generell, Recht auf Stadt,
die Rote Ruhr Armee und die Imagecity. Lehrreich, umfassend, ausgefeilt:
Die Rückkehr der Verratenen Versprechen.
http://saloon-la-realidad.com/text/skug_die_rueckkehr_der_verratenen_versprechen_interview_christoph_schaefer.html

Christoph Schäfer lives in Hamburg. Since the early 1990s, he has worked
on urban everyday life and the production of spaces for collective
desires. This interest is reflected in wide range of works, that often
reflect and sometimes intervene: Christoph is decisively involved in
‘Park Fiction’, the park at St. Pauli’s Hafenrand, based on the
‘collective production of desires’. As a member of the group ‘Park
Fiction’, Schäfer is interested in the exchange between different
subjectivities and the collective redefinition of a public space. With
‘Park Fiction’ Schäfer was part of documenta 11.
http://christophschaefer.net/

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Wien

Solierklärung #hörndlwald besetzung

von: http://solila.blogsport.eu/2015/11/14/solidaritaetserklaerung-mit-der-besetzung-im-hoerndlwald/
die „evolutionäre Randgruppe“ hat am 12.11.2015 Häuser in der seit ein paar Jahren leerstehenden Franziska-Fast-Wohnanlage im Hörndlwald besetzt.

hier die Schriftliche Erklärung der Besetzer_innen: http://cba.fro.at/wp-content/uploads/nachrichtenauforange940/schriftlicheerklaerungderbesetzerinnen.pdf
—–

SoliLa! solidarisiert sich mit der Haus- und Landbesetzung im Hörndlwald!
In einer immer stärker von finanziellem Verwertungsdruck strukturierten Stadt bleibt immer weniger Raum der nutzbar ist, ohne dafür bezahlen zu müssen, oder der nicht in anderer Form Verwertungsinteressen unterworfen ist. Auch die Naturräume und landwirtschaftlich genutzte Areale werden entweder zubetoniert, oder müssen als „Schmuckkästchen“ dazu dienen, der Stadt im internationalen Standortwettbewerb zu guten Rankings zu verhelfen – die sich letzten Endes wieder in gesteigerten Immobilienpreisen und damit Profitmargen für Anleger_innen widerspiegeln. In diesem Umfeld mit wenig Einkommen oder Vermögen zu leben, wird immer schwieriger. Und selbst diejenigen, die sich dank ihrer Flexibilität und Dynamik erfolgreich selbst managen, schaffen es nicht immer, den gesellschaftlichen Anforderungen zu entsprechen. Dafür gibt es dann in der postmodernen Stadt auch eine Scheinlösung, die die Arbeitskräfte möglichst schnell wieder zum Funktionieren bringen soll: eine Burnout-Klinik!

Neben den unzähligen unnötigen persönlichen Katastrophen, die durch den Irrsinn unserer kapitalistischen Gesellschaft verursacht werden, wird auch die natürliche Grundlage für ein angenehmes Leben auf diesem Planeten nachhaltig zerstört. Ein gravierendes Problem stellt dabei Bodenversiegelung dar: Jeden Tag gehen allein in Österreich 22 ha an Boden durch Verbauung verloren. Das beeinflusst unser Ernährungssystem und damit die Arbeits- und Lebensbedingungen global, aber auch z.B. den Klimawandel durch den Verlust von Boden als CO2 Speicher. Und diese Verbauung findet statt, während gleichzeitig allein in Wien über 40.000 Wohnungen leer stehen.

Es braucht also dringend eine Veränderung unserer Gesellschaft. Weg von einer Entwicklung die von Kapitalinteressen getrieben ist, und ohne Rücksicht auf menschliche Bedürfnisse bloß aus Geld mehr Geld machen will. Hin zu einem solidarischen Miteinander, das ein gutes Leben für alle als oberstes Ziel verfolgt. Solche Transformationsprozesse müssen mit praktischen Beispielen vorangetrieben werden. Es braucht nicht-kommerzielle, selbstverwaltete Räume; soziale Zentren, und diverse Projekte alternativen Lebens und (Re-)Produzierens. Um das zu ermöglichen, ist es notwendig sich die dafür nutzbaren Räume kollektiv (wieder)anzueignen.

Wir freuen uns, dass nun auch im Hörndlwald solch ein Experimentierfeld entstanden ist. Die „evolutionäre Randbewegung“ hat unsere Solidarität in ihrem Versuch der Stadtgestaltung von unten. Wir wünschen uns, gemeinsam einen gesellschaftlichen Wandel voranzutreiben, der letztendlich auch dazu beiträgt, dass so etwas wie Burnout-Kliniken gar nicht mehr notwendig sind.

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Newsletter Nov 2015

Newsletter, November  2015

Dieses E-Mail online ansehen [1]

EDITORIAL

Der   Newsletter erscheint regelmäßig zu Monatsanfang. Hier findet
ihr die  aktuellen  Termine und Infos über das Recht auf Stadt
Netzwerk Wien. Ihr seid alle eingeladen, eure Termine zu Ende des Monats
in den Newsletter bzw. auf den Kalender unter rechtaufstadt.at
einzutragen – je eher, umso größer die Wahrscheinlichkeit, dass er
hier auch erscheint.
Bei den Netzwerktreffen könnt ihr erfahren, was gerade bei einzelnen
Initiativen und Arbeitsgruppen getan wird. Wir tauschen Wissen und
Erfahrungen aus und versuchen damit kritische Positionen zu stärken und
aufzubauen. Kommt einfach vorbei! 

 

BLOG: HTTP://RECHTAUFSTADT.AT

Arbeitsgruppen des RaS Netzwerks:
http://zwangsraeumungenverhindern.noblogs.org/ [2]
http://mietenwahnsinn.rechtaufstadt.at/ [3]

 

TERMINE

+++ 2. 11.|Kundgebung „Grenzzäune verhindern“+++
+++ 4. 11.| Konflikt, Kontrolle, Kooperation- Stadtplanung zwischen
öffentlichen und privaten Interessen+++
+++ 4. 11.| Refugees welcome – wie geht es weiter?+++
+++ 6. 11.|ÖGFA_Jubiläumsbauvisite 03: Transformation Innere Stadt+++
+++ 6. 11.| Traktor Party+++
+++11. 11.|Niemals Vergessen – Antifaschistischer Rundgang in
Simmering+++
+++14. 11.|Lasst die Grenze offen! Nein zu Zäunen, Mauern und der
Festung Europa!+++
+++14. 11.|Relaunch- UM BAU 28: Diskussion „Das Geschäft mit der
Stadt: die Rolle der Öffentlichkeit“+++
+++18. 11.| Recht auf Stadt Vernetzungstreffen+++
+++20. 11.|Spuren der Platzbesetzungen 2011+++
+++24. 11.| Stadttagung AK: Wien wächst- Öffentlicher Raum+++
+++26. 11.| Internationale Tagung: Kritik oder Krise: Haltung,
Verantwortung, Widerspruch in Architektur und Stadtplanung+++
 
 
 
 

Bevorstehende Veranstaltungen
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+++ 2. 11. | Kundgebung „Grenzzäune verhindern“+++
————————————————–
_| Ort: Universität Wien, Schottentor
_| Zeit: 15 Uhr
Auf Facebook: https://www.facebook.com/events/1508699962780477/ [4]
 
Grenzzäune verhindern!
Gerade einmal drei Wochen ist es her, als 150.000 Menschen für
Geflüchtete auf die Straße gingen und sich die Regierung mit der
großen Hilfsbereitschaft Tausender geschmückt hat. Jetzt wird die
Tonart gegen Geflüchtete schärfer, von Festung Europa wird geredet und
Grenzzäune angekündigt – eine Offensive „zurück zur
Normalität“! Die Geflüchteten haben aber in den letzten Monaten
bewiesen, dass sie sich weder von Zäunen oder Mauern aufhalten lassen.
Die einzige Konsequenz daraus werden noch mehr Tote an den Grenzen
Europas sein. Soweit werden wir es aber nicht kommen lassen und uns
jedem Versuch Zäune zu errichten entgegenstellen. Im Hinblick auf die
Großdemonstration am 14.11. wollen wir diesen Montag einen ersten
Schritt setzen – ein Zurück zur Normalität wird es ohne Widerstand
nicht geben! Platz und Mittel sind genug da – Nein zu Grenzzäunen und
Einreisehürden!
 
 
+++ 4. 11.| Konflikt, Kontrolle, Kooperation- Stadtplanung zwischen
öffentlichen und privaten Interessen+++
————————————————–
_| Ort: Wien Museum
_| Zeit:18:30
https://www.facebook.com/events/1608542682730320/ [5]
 
Öffentliches Gespräch über Projekte und Einsprüche gegenwärtiger
Wiener  Stadtentwicklung (Donaukanal, Praterwiese,
WEV/Intercontinental, PPP  Projekte u.a.) im Wien Museum:
Matti  Bunzl (Direktor Wien Museum), Gabu Heindl (Architektin und 
Stadtforscherin) und Andreas Nierhaus (Kurator für Architektur, Wien 
Museum)
 
Der Abend widmet sich Geschichte und Gegenwart  der Stadtplanung am
Beispiel Wiens: Welche Konfliktfelder entstehen  zwischen öffentlichen
und privaten Interessen? Wie viel Kontrolle  brauchen Architektur und
Stadtentwicklung? Wie könnte Kooperation  abseits des neoliberalen
Public-Private-Partnership-Modells neu definiert werden?
 
 Gabu Heindl hat neben vielen anderen Projekten gemeinsam mit Susan 
Kraupp die „Donaukanal Partitur“ entwickelt (2012–2014), in der 
Gestaltungsleitlinien für den Wiener Donaukanal entwickelt wurden.
 
 Andreas Nierhaus hat zuletzt im Wien Museum die Ausstellung „Der
Ring.  Pionierjahre einer Prachtstraße“ kuratiert, in der der
„Masterplan“ für  dieses Areal eine zentrale Rolle spielt.
 
 
 
+++ 4. 11.| Refugees welcome – wie geht es weiter?+++
————————————————–
_| Ort: w23, Wipplingerstr. 23, 1010 Wien 
_| Zeit:19:00-21:00
_| Von: freedomnotfrontex & que[e]r  

Refugees Welcome – wie geht es weiter?


[6]
 
Tausende Menschen auf der Flucht haben sich in den letzten Monaten  die
Ein- und Weiterreise durch Europa erkämpft. Durch ihr Handeln haben 
sie das Funktionieren des tödlichen Grenzregimes der EU-Staaten in
Frage  gestellt und von vielen Menschen entlang der Reiserouten
praktische  Solidarität erfahren. Auf der anderen Seite reagiert die
Politik mit neuen Asylrechtsverschärfungen und erneuerten Formen der
restriktiven Kontrolle und Militarisierung der Grenzen. Die gleichen
Regierungen, die durch Vereinnahmung von  „Willkommenskultur“
nationale Imagepflege betreiben, beschließen Pläne  für
Massenabschiebungen und Grenz Schnellverfahren und lassen im 
Mittelmeer Krieg gegen „illegale Migration“ und „Schlepperei“
führen.
Für solidarische Aktive stellt sich die Frage nach Praktiken, die
Unterstützung bieten können für individuelle und kollektive
selbstbestimmte Entscheidungen geflüchteter Menschen im Umgang mit 
Grenzen, Reisewegen, Kontroll- und Registrierungsverfahren und 
Abschiebungen. Ebenso braucht es Analyse und Kritik der aktuellen 
Entwicklungen, sowie der eigenen und kollektiven Handlungen, und
langen  Atem für politisches Handeln, das über bloßes Reagieren auf
schnell  wechselnden Situationen hinausgeht.
Dies ist die Folgeveranstaltung vom que[e]r am 7.10., bei der wir von 
Erfahrungen und Geschehnissen an den Grenzen zwischen Serbien, Ungarn, 
Kroatien und Slowenien berichtet haben, die in den letzten Wochen von 
tausenden Menschen unter extrem harten und gewaltvollen Bedingungen 
überschritten wurden. Dieses Mal wollen wir ausgehend davon über
Ansätze  einer politischen Analyse und praktische
Handlungsperspektiven  diskutieren.
 
 
 
+++ 6. 11.|ÖGFA_Jubiläumsbauvisite 03: Transformation Innere Stadt+++
————————————————–
 
_| Ort: Treffpunkt Juridicum,Helfersdorferstraße 5-9
_| Zeit: 13:00
_| Von:ÖGFA
http://www.oegfa.at/event.php?item=9299 [7]
_STADTTOUR: BEGRENZTE TEILNEHMERINNENZAHL, ANMELDUNG_ unter
office@oegfa.at oder +43-1-319 77 15; Kosten: 15 €, ÖGFA-Mitglieder 5

 
_Transformation Innere Stadt_
 
Der erste Bezirk Wiens unterliegt seit gut zwei Jahrzehnten einem 
tiefgreifenden Transformationsprozess. Nahezu unbeachtet von der 
Öffentlichkeit werden signifikante Baugruppen – Stichwort 
Österreichische Länderbank am Hof oder aktuell die Postsparkasse von
Otto Wagner – einer immobilienwirtschaftlichen Neubewertung
unterzogen.
 
Welche konzeptionellen Ansätze für das Bauen in der Inneren Stadt
können  wegweisend sein? Anhand von vier Gebäuden, die den Bereich 
differenzierte Adaption bis Neubau bespielen, werden typologische
Themen  wie der Baublock, das Eckhaus und das Stadtpalais
exemplarisch  behandelt.
 
__Juridicum 1968 – 1984_
Das Juridicum von Ernst Hiesmayr lotet entwurflich das Potenzial der 
Blockstruktur der Ringstraße aus. Statt das Stadtbild des 19. 
Jahrhundert – Straße und geschlossene Raumkante – zu
prolongieren,  entwickelt sein Neubau einen einsichtigen,
platz-artigen  Durchwegungsraum auf der Stadtebene und verschränkt
diesen mit einem  belichteten Hörsaalgeschoß auf der Ebene -1.
 
__Büro- und Geschäftshaus K47 2001 – 2003_
Der Ersatzneubau von Marta Schreieck und Dieter Henke für den ehemals 
denkmalgeschützten Kaipalast generiert auf Basis der
außergewöhnlich  offenen, qualitätsorientierten
Wettbewerbsausschreibung einen  innerstädtischen Luxus: Leerräume. Ab
der Ebene 2 entwickelt sich im  Gebäude ein vertikaler,
dreidimensionaler Hofraum mit vielfältigen  Bezügen in den Stadtraum.

 
__Palais Rothschild Schoellerbank 1997 – 2000_
Ein typologisch orientierter Ansatz zur Erneuerung einer über 
Jahrhunderte gewachsenen baulichen Situation. Christian Jarbonegg und 
András Pálffy reduzieren den Altbestand auf die nutz- und
tragfähige  Bausubstanz und ergänzen ihn mit einem neuen, baulichen
Kern. Das  Zentrum des adaptierten Palais wird durch ein
lichtdurchflutetes Atrium  mit pneumatischer Dachkonstruktion
nobilitiert.
 
__Alte Aula / Galerie der Forschung 2000 – 2006_
Die Aula Academica von 1639 erfährt nach einer vielfältigen 
Nutzungsgeschichte eine Neuausrichtung. Basierend auf einer präzisen 
Bestandsanalyse wurde durch Rudolf Prohazka die Gebäudestruktur und
ihr  protomodernes Potential freigelegt und interpretiert. Höhepunkt:
der  Theatersaal der Jesuiten wird mittels eines mobilen Raumobjektes
in eine  neue, multifunktionale Ausrichtung transformiert.
_Text: Ulrich Huhs_
 
 
 
+++ 6. 11.| Traktor Party+++
————————————————–
_| Ort: TÜWI, Peter-Jordanstraße 76
_| Zeit:ab 20:00
_| Von: SoliLa
http://solila.blogsport.eu [8]
 
                                
SoliLa will einen Traktor! Auch wenn wir der Industrialisierung  stehts
mit einem skeptischen Auge gegenüberstehen, wollen wir auch 
solidarisch mit unseren persönlichen Ressourcen sein. Mehr
Erdäpferl,  weniger Kreitzweh ist eine der Devisen für die nächste
Saison…
Um uns diesem Ziel zu nähern tanzen wir am 6./7. November im Tüwi mit
euch und
21.00 mekongg
22.00 mona&hummel
23.00 versteigerung
00.00 gassen aus zucker (leña)
02.00 mara soundsystem
Dazu gibts Burger mit Pommes und natürlich Solicocktails. Außerdem 
könnt ihr gegen Spende die superfancy und superscharfen solidarischen 
Chilisaucen mitnehmen, die aus der heurigen Ernte entstanden sind – 
Feuer und Flamme für solidarische Landwirtschaft!
C ya there!
 
+++ 11. 11.|Niemals Vergessen – Antifaschistischer Rundgang in
Simmering+++
————————————————–
_| Ort:   Treffpunkt: U3-Station Simmering, Ausgang
Kaiser-Ebersdorfer-Straße
_| Zeit: ab 17:30
_| Von: AK Gedenkspaziergang
http://rundgang.blogsport.de/ [9]
 
Zum Gedenken an das Novemberpogrom 1938
 
Wir wollen einige Orte ehemaligen jüdischen Lebens in Simmering
besuchen, die auch zu Orten nationalsozialistischer Verfolgung wurden.
Der Rundgang soll nicht zuletzt auf  antisemitische Kontinuitäten
hinweisen, in denen das Novemberpogrom und die folgende
nationalsozialistische Vernichtungspolitik grausame Höhepunkte
darstellten.
Wir möchten Sie einladen, uns bei diesem Rundgang durch den 11. Bezirk
zu begleiten!
Danach laden wir zu einem Ausklang mit warmem Essen, heißen & kalten
Getränken im que[e]r in der W23, Wipplingerstraße 23, 1010 Wien.
                        
                        
                        
+++ 14. 11.|Lasst die Grenze offen! Nein zu Zäunen, Mauern und der
Festung Europa!+++
————————————————–
_| Ort: Minoritenplatz
_| Zeit: 14:00
_| Von: Plattform für menschliche Asylpolitik
 
 http://menschliche-asylpolitik.at/2015/10/29/lasst-die-grenzen-offen-nein-zu-zaeunen-mauern-und-der-festung-europa/
[10]
 
 
Eine beispiellose Welle der Solidarität für Flüchtlinge rollt durch
Europa. Die Menschen fordern: „Flüchtlinge Willkommen! Öffnet die
Grenzen!“ Tausende Flüchtlinge und solidarische Helfer_innen haben
die europäischen Regierungen gezwungen, die Grenzen zu öffnen. Jetzt
will die österreichische Regierung zurück zur „Normalität“ mit
Zäunen, Grenzposten und Absperrungen, durchgesetzt von Militär und
Polizei – nicht nur an den Außengrenzen, sondern auch innerhalb der
EU.
 
 
+++ 14. 11.|Relaunch- UM BAU 28: Diskussion „Das Geschäft mit der
Stadt: die Rolle der Öffentlichkeit“+++
————————————————–
_| Ort:  Wiener Planungswerkstatt, Friedrich-Schmidt-Platz 9, 1010 Wien

_| Zeit:18:00
_| Von:ÖGFA
 
http://www.oegfa.at/event.php?item=9300 [11]
 
Über die Präsentation der Geschichte des UMBAU hinaus stellt die
ÖGFA  im Rahmen der Ausstellung VIEWIEN auch die Zukunft ihrer
Zeitschrift  vor: den inhaltlichen und gestalterischen Relaunch und die
neueste  Ausgabe, UM BAU 28.
 
Der UMBAU war seit seiner Gründung auch ein Spiegel der Debatten, die
in  den Veranstaltungen der ÖGFA eröffnet und geführt wurden.
Diese  Beziehung zwischen der Unmittelbarkeit aktueller Diskussionen
und der  Vertiefung und Reflexion in einem gedruckten Medium ist auch
dem  gegenwärtigen Vorstand ein Anliegen. Sie ist in einer Zeit, in
der  gewohnte Sicherheiten auf dem Prüfstand stehen und
weitreichende  gesellschaftspolitische Entscheidungen anstehen, umso
wichtiger.
 
Daher erscheint der UMBAU nach einer produktiven Phase der 
Co-Herausgeber- schaft mit dem Institut für Architekturtheorie der TU 
Wien, unter der Leitung von Kari Jormakka und Christian Kühn, seit 
Nummer 26 wieder in redaktioneller Verantwortung des ÖGFA-Vorstandes
und  in engerer Beziehung zu den Themen der ÖGFA-Jahresschwerpunkte.
Die  Interdisziplinarität wird dabei als Konstante des UMBAU
beibehalten.  Mittelfristig soll sich der UMBAU auch mit einem
besonderen Insert als  Forum für junge ForscherInnen entwickeln.
 
Wir freuen uns insbesondere auch, die neue Gestaltung durch lenz+ 
vorstellen zu können, die subtile Bezüge zum ursprünglichen 
Erscheinungsbild mit ganz neuen gestalterischen Dimensionen verbindet. 
Und nicht zuletzt freut uns die neue Kooperation mit Birkhäuser beim 
Verlag De Gruyter, die nach dem „Versuchs- ballon“ der
Biennale-Ausgabe  UmBau 27 nunmehr ihre erste reguläre Ausgabe zu
feiern hat. 
 
Dieses Feiern geschieht in UMBAU 28 in gewohnt kritischem Geist mit 
einem brisanten Thema: im Fokus steht das Konfliktfeld von 
Verwertungsinteressen und Stadtplanung. Die Essays des Heftes liefern 
dazu ein breites, interdisziplinäres Spektrum theoretischer 
Hintergründe, Analysen und Lösungsansätze. Eine Diskussion aus
Anlass  der Präsentation von UMBAU 28 wird zwei zusammen- hängende
Aspekte  dieses Themenkomplexes herausgreifen: die Teilhabe der
Bevölkerung an  den Auseinandersetzungen und die mediale Darstellung
des Konfliktfeldes  in der Öffentlichkeit. _Text: Andreas Vass_
 
 
BEGRÜßUNG: Gabu Heindl, ÖGFA
 
PRÄSENTATION: Gabriele Lenz (lenz+), Ulrich Schmidt (Birkhäuser),
Andreas Vass (ÖGFA)
 
DISKUSSION: Das Geschäft mit der Stadt: Die Rolle der Öffentlichkeit.
Mit Betül Bretschneider, Otto Kapfinger und Gottfried Pirhofer
 
MODERATION: Andreas Vass, ÖGFA
 
 
 
+++ 18. 11.| Recht auf Stadt Vernetzungstreffen+++
————————————————–
_| Ort:  Amerlinghaus (Raum s. Terminkalender auf Homepage)
_| Zeit:19-21:00
_| Von: RaS Netzwerk Wien
 
 
Bei dem Treffen wollen wir zum einen schauen, was die letzten Wochen und
Monate gelaufen ist, uns austauschen und auf den neusten Stand bringen.
Zum anderen ist ein Vorschlag, zu diskutieren, welche Rolle das Recht
auf Stadt Netzwerk in Bezug auf Fragestellungen um Bleiberecht,
selbstbestimmte Wege der Migration und Teilnahme am urbanen Leben für
alle hier in Wien einnehmen kann. Welches Potential hätte das Netzwerk,
fern von paternalistischer Hilfe, politisch Forderungen und Menschen
zusammenzubringen? Wie kann einem „Grenzen zu- Diskurs“ entgegengewirkt
werden? Was können wir lernen aus der jetzigen Situation?
 
 
+++ 20. 11.|Spuren der Platzbesetzungen
2011+++————————————————–
_| Ort:  Räume der IG Architektur, Gumpendorfer Straße 63b, 1060 Wien

_| Zeit:19:00
_| Von: ÖGFA
http://www.oegfa.at/event.php?item=9301 [12]
 
GRIECHENLAND: SELBSTORGANISATION IM ALLTAG ALS WIDERSTAND GEGEN DAS
MEMORANDUM UND KATALYSATOR VON TRANSFORMATION
 
Das Thema „Griechenlandkrise“ wird in den letzten Monaten
überwiegend  als Verhandlungsmarathon der griechischen Regierung mit
den Gläubigern  diskutiert. Doch ihr Aufstieg ist nur in zweiter Linie
eine  Glanzleistung charismatischer Persönlichkeiten – vielmehr ist
er an die  seit 2010 tobenden Anti-Memorandums Bewegungen der
griechischen  Gesellschaft gekoppelt. Als Zäsur gelten hierbei die
Platzbesetzungen  der Empörten 2011, die inspiriert vom arabischen
Frühling und den  spanischen Indignados eine bis dahin
unvorhergesehene populäre Massen-  bewegung mit neuartigen
Charakteristika, mit Praktiken der gegenseitigen  Selbstsorge, mit
demokratischen Versammlungsformen und einer Sprache  jenseits der
linken Rhetorik, ein neues Alphabet des Politischen ins  Zentrum der
neoliberalen Städte brachte. Diese Praktiken und ihre  Diffusion im
Alltag sollen im Fokus des Vortrags stehen, da ich sie als  die
entscheidenden Katalysatoren für die transformatorischen Prozesse 
Griechenlands herausarbeite.
 
Die Formen gemeinschaftlicher und unentgeltlicher (Re-)Produktion aus 
den Platzbesetzungen sind als „Solidarische Ökonomien“ nach 2011 
explodiert – als inoffizielle Praktiken der Selbsthilfe, die sich in 
Familien, Freundeskreisen, Nachbarschaften und lokalen Milieus als
Teil  der Populärkultur in den Alltag einschreiben. Sie haben das
angestoßen,  was der argentinische Theoretiker Raul Zibechi, im
Unterschied zum  Begriff der „sozialen Bewegungen“,
„Gesellschaften in Bewegung“ nennt:  nicht abgrenzbare Kräfte des
Gemeinschaftlichen, die mit  Selbstorganisation, neue soziale
Beziehungen etablieren – Sie sind  diejenigen, die in Zukunft das
Rückgrat für eine politische  Organisierung bilden werden,
unabhängig von jeglicher  Schuldenvereinbarung in der Arena der
repräsentativen Politik. _Text: Margarita Tsomou_
 
 
ÖGFA_VORTRAG
MARGARITA TSOMOU
ist Griechin und arbeitet als Autorin, Dramaturgin, Kuratorin in
Berlin.  Sie gibt die Zeitschrift Misst Magazine heraus; promoviert zu
der  Platzbesetzung des Syntagmaplatzes 2011 in Athen. Als letztes
kuratierte  sie im August 2015 die Konferenz „THIS IS NOT GREECE –
Erzählungen von  der Krise“ am Kampnagel in Hamburg.
 
RESPONDENZ
ELKE KRASNY
Kuratorin, Stadtforscherin, Professorin an der Akademie der bildenden
Künste, Wien
 
KURATIERUNG UND MODERATION: Angelika Fitz, ÖGFA
 
 
 
 
+++24.11.|Stadttagung AK: Wien wächst- Öffentlicher Raum+++
————————————————–
_| Ort: AK Bildungszentrum, Theresianumgasse 16-18, Wien 
_| Zeit: 8:30-17:00
_| Von: AK Wien
 
Wien wächst – zwar nicht an Fläche aber an der Zahl der
EinwohnerInnen. Weil sich immer mehr Menschen den selben Raum teilen
werden das Vorhandensein, die Verteilung, die freie Zugänglichkeit und
die Qualität des öffentlichen  Raums immer wichtiger. Auch die
Ansprüche der unterschiedlichen  NutzerInnen an den öffentlichen Raum
werden vielfältiger.
Für weniger privilegierte Bevölkerungsgruppen ist die Existenz und
Nutzbarkeit des öffentlichen Raums im Wohn- und Arbeitsumfeld zentral
für die Bestimmungsgröße ihrer  Lebensqualität. Kinder und
Jugendliche zählen hier ebenso dazu wie  Jungfamilien, ältere
Personen mit eingeschränktem Aktionsradius, sozial  benachteiligte und
einkommensschwächere Menschen.
Insbesondere geht es um Verteilungsgerechtigkeit, eine
gleichberechtigte  Berücksichtigung kommerzieller und nicht
kommerzieller  Nutzungsansprüche und die Sicherstellung der freien
Zugänglichkeit für  alle NutzerInnengruppen, kurz: die Schaffung
einer tragfähigen Basis für  die zukünftige städtische Entwicklung
und die Sicherung urbaner  Lebensqualität.
Wie Wien diesen Herausforderungen begegnen kann, wird auf der AK
Stadttagung diskutiert und analysiert. 
 
PROGRAMM
8.30 Uhr
Registrierung
9:00
Rudi Kaske (AK Präsident)
Eröffnung
9:20
Andrej Holm (Humboldt-Universität
zu Berlin)
1. Keynote: Der öffentliche Raum – Bedeutung für die
soziale Stadt
10:10
Thomas Ritt (AK Wien)
2. Keynote: Wien wächst nicht! Konsequenzen für
den öffentlichen Raum
11:00
Kaffeepause
11:30
Themenbereich: Nutzung und Konflikte
Sabine Knierbein (TU Wien)
Katharina Hammer (AK Wien)
12:30 Mittagspause
13:30
Themenbereich: Kommerzielle
Begehrlichkeiten
Sibylla Zech (TU Wien; stadtland)
Christian Pichler (AK Wien)
14:30
Themenbereich: Gerechte Verteilung
Gabu Heindl (GABU Heindl Architektur)
Judith Wittrich (AK Wien)
15:30
Kaffeepause
16:00
Round Table
Sandra Diwoky (Mobile soziale Arbeit im öffentlichen
Raum), Sibylla Zech (TU Wien; stadtland), Franz
Kobermaier (MA 19), Jens
Dangschat (TU Wien),
Thomas Ritt (AK Wien)
17:00
Ende der Veranstaltung
Moderation:
Hans Emrich (Emrich Consulting)
                                                                          

 
+++ 26. 11.| Internationale Tagung: Kritik oder Krise: Haltung,
Verantwortung, Widerspruch in Architektur und Stadtplanung+++
————————————————–
_| Ort:     Wiener Planungswerkstatt, Friedrich Schmidt Platz 9,
1010 Wien
_| Zeit:18:00
_| Von: ÖGFA
 
http://www.oegfa.at/event.php?item=9285 [13]
 
Kritik und Stadt, Teil II
HERBERT BINDER, Architekt, Wien
 Es gibt keine Stadtplanung, es gibt nur Stadtentwicklung
WOLFGANG OTTER, Technische Universität Wien
 Repolitisierung urbaner (ökologischer) Visionen
MARION STARZACHER, Kunstuniversität Linz
 Mit-Sprache der Kinder… nicht immer erwünscht!
BIRGIT TRENKWALDER, MARTIN KUNATH, ArchitektIn, Wien
 Smart Studies – Architektur als soziales Gefüge. Standardisierter 
Leitfaden für eine sozial nachhaltige Positionierung komplexer 
Bauvorhaben
Im Anschluss: Diskussion
_Moderation: Manfred Russo_
 
 

 

ÜBER UNS

Unter dem Slogan »Recht auf Stadt« haben sich in den letzten Jahren
rund um den Globus vielfältige Bündnisse formiert. Recht auf Stadt
Wien ist Teil dieser Bewegung. Wir setzen uns für ein Recht auf Stadt
für alle ein und unter »alle« verstehen wir in erster Linie
diejenigen, denen das »Recht auf Stadt« und somit das Recht auf aktive
und gleichberechtigte Teilhabe und Gestaltung der urbanen Gesellschaft
heute verwehrt wird… [Weiter lesen] [14] 

 
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Links:
——
[1] http://rechtaufstadt.at/?na=v&id=5&nk=3-4faab4bd96
[2]
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[3]
http://rechtaufstadt.at/?nltr=NTszO2h0dHA6Ly9taWV0ZW53YWhuc2lubi5yZWNodGF1ZnN0YWR0LmF0Lzs7NTIyZTM4YzI5MzM1ZDY0YmViODkzYzc3NDNmOWM2Yjc%3D
[4]
http://rechtaufstadt.at/?nltr=NTszO2h0dHBzOi8vd3d3LmZhY2Vib29rLmNvbS9ldmVudHMvMTUwODY5OTk2Mjc4MDQ3Ny87OzI3Njc5YTkwZWEzMzgzZmUxZDc2MzBhM2E0N2IzN2Ez
[5]
http://rechtaufstadt.at/?nltr=NTszO2h0dHBzOi8vd3d3LmZhY2Vib29rLmNvbS9ldmVudHMvMTYwODU0MjY4MjczMDMyMC87OzAxNGY2ZjZlYzlmNTBiZDEyZGFhMWM1ZmVmMjY4YjE4
[6]
http://rechtaufstadt.at/?nltr=NTszO2h0dHBzOi8vZnJlZWRvbW5vdGZyb250ZXgubmV0L2VuL3JlZnVnZWVzLXdlbGNvbWUtd2llLWdlaHQtZXMtd2VpdGVyLzs7ZmEzNjdjYzYwZGZjYjU3M2I3ZmZlNWNkMTZjMjZlMDA%3D
[7]
http://rechtaufstadt.at/?nltr=NTszO2h0dHA6Ly93d3cub2VnZmEuYXQvZXZlbnQucGhwP2l0ZW09OTI5OTs7YmI2NmFkYWJiODQ5ODU5NzczN2Q5ZTJmMGE4NmI4ZjM%3D
[8]
http://rechtaufstadt.at/?nltr=NTszO2h0dHA6Ly9zb2xpbGEuYmxvZ3Nwb3J0LmV1OzswZjUzMTA2M2NjNTI4ODkxODNkNzhmOTY1MzhiYjIwOA%3D%3D
[9]
http://rechtaufstadt.at/?nltr=NTszO2h0dHA6Ly9ydW5kZ2FuZy5ibG9nc3BvcnQuZGUvOzswOTQ3YzU0M2Q4MTBmMzc5OTlmYzMyYWE4NTI4YTgxZA%3D%3D
[10]
http://rechtaufstadt.at/?nltr=NTszO2h0dHA6Ly9tZW5zY2hsaWNoZS1hc3lscG9saXRpay5hdC8yMDE1LzEwLzI5L2xhc3N0LWRpZS1ncmVuemVuLW9mZmVuLW5laW4tenUtemFldW5lbi1tYXVlcm4tdW5kLWRlci1mZXN0dW5nLWV1cm9wYS87OzEzMTkxNTZjODAyNzRmZDU5NzJkM2M4M2Y4NDg4ZTE2
[11]
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[12]
http://rechtaufstadt.at/?nltr=NTszO2h0dHA6Ly93d3cub2VnZmEuYXQvZXZlbnQucGhwP2l0ZW09OTMwMTs7MmNiODJhOGY5ZGUwZTg1YTAyZDJkYWJhMGIwYmY5YmE%3D
[13]
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[14]
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[15] http://rechtaufstadt.at/?na=p&nk=3-4faab4bd96

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AT Mietenwahnsinn Stoppen! Newsletter Termine Wien

Newsletter Juli 2015

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Newsletter, Juli 2015

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Editorial


Der Newsletter erscheint regelmäßig zu Monatsanfang. Hier findet ihr die aktuellen Termine und Infos über das Recht auf Stadt Netzwerk Wien. Ihr seid alle eingeladen, eure Termine zu Ende des Monats in den Newsletter bzw. auf den Kalender unter rechtaufstadt.at einzutragen – je eher, umso größer die Wahrscheinlichkeit, dass er hier auch erscheint.
In der Sommerzeit wird es wahrscheinlich etwas weniger Termine geben, die Netzwerktreffen werden aber weiterhin monatlich stattfinden. Dort habt ihr die Möglichkeit, euch einzubringen und mitzumachen.

Blog: http://rechtaufstadt.at

Für Arbeitsgruppen s. auch:

Termine

+++6.7.| Wohnen/Wohnpolitik Treffen vom RaS Netzwerk+++
+++ 8.7. | ARGE-Treffen Öffentlicher Raum+++
+++ 9.7. | PK-Vorbesprechung: Eine andere Kulturpolitik ist nötig+++
+++ 13.7.| Treffen der Initiative Mietenwahnsinn stoppen! +++
+++23.7.| Recht auf Stadt Vernetzungstreffen+++
+++ 24.7.| Stadterforschung 37 – Sozialer Wohnbau, Gemeindebau +++
+++ 27.7.| Treffen der Initiative Mietenwahnsinn stoppen! +++
Bevorstehende Veranstaltungen
===================================================
+++6.7.| Wohnen/Wohnpolitik Treffen vom RaS Netzwerk+++
————————————————–
_| Ort: Amerlinghaus
_| Zeit:18:00-20:00
_| Von:RaS Netzwerk Wien
+++8.7.| ARGE-Treffen Öffentlicher Raum +++
————————————————–
_| Ort: Bürogemeinschaft, Gumpendorfer Str. 63b, 1060 Wien
_| Zeit:18:00-20:00
_| Von:IGKW
www.igkw.tumblr.com
+++9.7.| PK-Vorbesprechung: Eine andere Kulturpolitik ist nötig+++
————————————————–
_| Ort: Bürogemeinschaft, Gumpendorfer Str. 63b, 1060 Wien
_| Zeit:18:00-20:00
_| Von: Allianz: Eine andere Kulturpolitik ist nötig!
Wir bereiten eine große Pressekonferenz vor:
„Eine andere Kulturpolitik ist nötig! Positionen und Forderungen zur aktuellen Lage von Kunst und Kultur in Wien“
Die PK wird am 1. September 2015 um 10:30 im WUK stattfinden, die Intention dabei ist, sich im Rahmen einer breiten Allianz kritisch zur Wiener Kulturpolitik zu äußern.
Wir laden euch herzlichst zur Vorbesprechung am 9. Juli 2015, 18.00 – 20.00 in die IG Kultur Wien in der Gumpendorfer Str. 63b, 1060 Wien ein, um das Projekt vorzustellen und bitten euch um eure Teilnahme und Unterstützung!
Wir wollen mit euch in einen inhaltlichen Austausch treten mit dem Ziel, entsprechende Forderungen und Visionen zu formulieren.
Das Organisationsteam der Pressekonferenz:
Irmgard Almer, Romana Hagyo, Helga Köcher, Maria Bergstötter.
Mit dabei sind bereits: WUK, eop, ESeL, IG Freie Theater, IG Kultur Wien, IG Bildende Kunst, IG Autor_innen, Künstlerhaus Wien.
+++ 13.7.| Treffen der Initiative Mietenwahnsinn stoppen! +++
————————————————–
_| Ort: Amerlinghaus
_| Zeit:19:00-21:00
_| Von:Mietenwahnsinn stoppen! http://mietenwahnsinn.rechtaufstadt.at/
+++23.7.| Recht auf Stadt Vernetzungstreffen+++
————————————————–
_| Ort: Amerlinghaus
_| Zeit:19:00-21:00
_| Von:RaS Netzwerk Wien
+++ 24.7.| Stadterforschung 37 – Sozialer Wohnbau, Gemeindebau +++
————————————————–
_| Treffpunkt: 16 Uhr, Zur Spinnerin 9 (Hofer-Parkplatz) beim Terrassenhaus Buchengasse, 1100 Wien.
_| Zeit: 16 – 19 Uhr
_| Von: Stadterforschung und Mietenwahnsinn stoppen!
nähere Infos siehe Links, eine konkrete Aussendung wirds noch geben
+++ 27.7.| Treffen der Initiative Mietenwahnsinn stoppen! +++
————————————————–
_| Ort: Amerlinghaus
_| Zeit:19:00-21:00
_| Von:Mietenwahnsinn stoppen! http://mietenwahnsinn.rechtaufstadt.at/


Über uns

Unter dem Slogan »Recht auf Stadt« haben sich in den letzten Jahren rund um den Globus vielfältige Bündnisse formiert.Recht auf Stadt Wien ist Teil dieser Bewegung. Wir setzen uns für ein Recht auf Stadt für alle ein und unter »alle« verstehen wir in erster Linie diejenigen, denen das »Recht auf Stadt« und somit das Recht auf aktive und gleichberechtigte Teilhabe und Gestaltung der urbanen Gesellschaft heute verwehrt wird… [Weiter lesen]

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Newsletter Wien

Newsletter Juni 2015

Newsletter, Juni 2015

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Editorial

Der Newsletter erscheint regelmäßig zu Monatsanfang. Hier findet ihr die aktuellen Termine und Infos über das Recht auf Stadt Netzwerk Wien.
Verschiedene Gruppen werden in diesem Monat (und haben im Mai) Aktionen gemacht, um sich solidarisch mit dem Amerlinghaus zu zeigen, die mit „40 Tage Besetzen“ ihren 40. Geburtstag feiern. In diesem Rahmen machen wir deutlich: Wir wollen eine ganz andere Stadtentwicklung. Delogierungen, hohe Mieten, Privatisierung und Kommerzialisierung öffentlichen Raumes? Dem wollen wir gemeinsam eine Vision entgegensetzen, in der alle das „Recht auf Stadt“ haben.
Auf den Netzwerktreffen habt ihr die Möglichkeit, euch einzubringen und mitzumachen.

Blog: http://rechtaufstadt.at

Für Arbeitsgruppen s. auch:

Termine

+++ 1.5.-20.6. | Solidarische Kampagne RaumFrei?!: 40 Jahre – 40 Besetzungen – Raumnahmen und mehr! www.raum-frei.net +++
+++ 1.6.| Recht auf Stadt, Bewegungsfreiheit und Refugeeproteste+++
+++ 2.6.| Internationaler Aktionstag für die Rechte von SexarbeiterInnen+++
+++ 2.6.| Stammtischgespräche: 40 Jahre Amerlinghaus – 40 Jahre Hausbesetzungen in Wien+++
+++ 3.6.| Bettellobby. Rechtshilfe im öffentlichen Raum +++
+++ 3.6.| Wagenplatz Treibstoff Wagenbar +++
+++ 8.6.| Zwangsräumungen verhindern! Berlin- Turin- Wien+++
+++ 11.6.|“Besetzt” 40 Jahre Amerlinghaus. Biografie- und Erinnerungsarbeit +++
+++ 11.6.| Antirassistischer Filmabend & Diskussion. “Da.Sein” und “How to stop a deportation” +++
+++ 12.6.| Wagenplatz Treibstoff Kundgebung und Geburtstagsfeier+++
+++ 12.6.| Freie Frauen, wilde Mädchen! Denn wir wissen, was wir tun. +++
+++ 13.6.| Aktion: Abschiebung? Zwangsräumung? +++
+++ 13.6.| Picknick und Mehr! KAISERWIESE FÜR ALLE ! +++
+++ 13.6.| Klaus tanzt +++
+++15.6.| Green Urban Commons? Zugang zu Land, Ernährungssouveränität und das Recht auf Stadt in Wien+++
+++15.6.| Die Geschichte der jüdischen Gemeinde im 15. Bezirk +++
+++16.6.| Wie modern ist die Ringstraße? +++
+++ 18.-20.6 | Aktionstage: Über 20 Veranstaltungen: raum-frei.net +++
+++19.6.| Ressource Raum – Kulturarbeit braucht Raum (IGKW-Workshop) +++
+++ 20.6.| Kampf um die Freiheit – Kampf um die Macht +++
+++ 24.6.| Recht auf Stadt Vernetzungstreffen +++
Bevorstehende Veranstaltungen
===================================================
+++1.6.| Recht auf Stadt, Bewegungsfreiheit und Refugeeproteste+++
————————————————–
_| Ort: Hörsaal III, NIG, Universitätsstraße 7, Wien,
_| Zeit:16:45– 18:15
_| Von: Ringvorlesung Recht auf Stadt
Podiumsdiskussion mit Aktivist_innen des Refugee Protest Vienna, Recht auf Stadt Hamburg und Recht auf Stadt Wien.
Translation in german and english is organized…
+++2.6.| Internationaler Aktionstag für die Rechte von SexarbeiterInnen+++
_| Ort:
_| Zeit:ganztägig
_| Von:LEFÖ/TAMPEP Österreich
Unterstützung und Europäisches Netzwerk für Migrantinnen in der Sexarbeit
Der 2. Juni, der Internationale Aktionstag für die Rechte von SexarbeiterInnen, geht zurück auf das Jahr 1975 und auf die Proteste und die Kirchenbesetzung von Sexarbeiterinnen in Frankreich. Sie wandten sich damals gegen die staatliche Diskriminierung und gegen polizeiliche Repressionen, die vorgeblich dem Kampf gegen Zuhälterei dienen sollten: ständige Kontrollen und Verhaftungen, Beleidigungen, Schikanen, unverhältnismäßige Strafen, willkürliche Steuerbescheide sowie Tatenlosigkeit der Polizei gegenüber Morden, Misshandlungen und anderen Formen von Gewalt gegen Sexarbeiterinnen. Seit 2002 organisiert LEFÖ rund um den 2. Juni eine öffentliche Aktion, um auf die Situation von SexarbeiterInnen in Österreich aufmerksam zu machen und ihre Rechte einzufordern sowie um Bewusstsein zu schaffen für die Situation von SexarbeiterInnen – besonders für Migrantinnen, die in der Sexarbeit tätig sind.
Wir fordern:
  • Gleichstellung und Gleichbehandlung von SexarbeiterInnen mit anderen Erwerbstätigen, ihre Anerkennung und ihren rechtlichen Schutz
  • Eine Arbeits- und Aufenthaltsmöglichkeit für Migrantinnen, die in der Sexarbeit tätig
  • Ausreichend gute und sichere Arbeitsplätze sowohl drinnen als auch draußen – Keine Abschaffung des Straßenstrichs!
  • Einbindung von Sexarbeiterinnen in alle Gesetze, die sie betreffen
  • Schutz vor Gewalt, Diskriminierung, Sexismus und Rassimus
  • Keine weitere Illegalisierung und Kriminalisierung von SexarbeiterInnen
+++2.6.| Stammtischgespräche: 40 Jahre Amerlinghaus – 40 Jahre Hausbesetzungen in Wien+++
————————————————–
_| Ort: Pankahyttn, Halle, Johnstr.45, 1150 Wien
_| Zeit:ab 20:30
_| Von: Archiv der Wiener Punkbewegung
Stammtischgespräche
40 Jahre Amerlinghaus – 40 Jahre Hausbesetzungen in Wien
Das Amerlinghaus ist eines der ersten in Wien besetzten Häuser und die am längsten bestehende Struktur, die aus der Besetzerinnenbewegung hervorgegangen ist.
Im Rahmen eines kurzen Überblicks über die Wiener Besetzungsgeschichte diskutieren wir die aus 40 Jahren verbliebenen Projekte und ihre Strukturen im Spiegel der Zeit und der Kämpfe in denen sie entstanden sind.
Diskussion und Vortrag in Wort und Bild des Archivs der Wiener Punkbewegung.
+++ 3.6.| Bettellobby. Rechtshilfe im öffentlichen Raum +++
————————————————–
_| Ort: Mariahilferstraße (Omufuma Denkmal)
_| Zeit: 16:00
_| Von: Bettellobby Wien
Die BettelLobbyWien verteidigt das Grundrecht auf Betteln und setzt sich seit 2008 für einen respektvollen Umgang mit bettelnden Menschen ein. Seit Herbst 2013 bietet sie im Amerlinghaus monatliche Rechtshilfe für BettlerInnen, UnterstützerInnen und PassantInnen an und hat zahlreiche Verwaltungsstrafen beeinsprucht und den Großteil der bereits abgeschlossenen Verfahren gewonnen.
Welches Betteln ist in Wien erlaubt? Darf bettelnden Menschen erbetteltes Geld abgenommen werden? Steckt hinter den Betroffenen wirklich eine Mafia? Darf die Polizei PassantInnen wegschicken, die eine Amtshandlung beobachten? Was können PassantInnen tun, wenn BettlerInnen ihnen eine Strafverfügung zeigen?
Alle die solche oder ähnliche Fragen interessieren, laden wir herzlich zur Rechthilfe im öffentlichen Raum auf der Mariahilferstraße (Omufuma Denkmal) ein.
+++ 3.6.| Wagenplatz Treibstoff Wagenbar +++
————————————————–
_| Ort: Wagenplatz Treibstoff (Krieau)
_| Zeit: 20:00, jeden Mittwoch
_| Von: Wagenplatz Treibstoff
Den Wagenplatz Treibstoff gibt es seit 6 Jahren. Es ist ein Versuch Wohnen in umgebauten Lkws und Anhängern als ein selbstbestimmtes emanzipatorisches Projekt in dieser Stadt zu etablieren. Mit mehr als 30 Umzügen in dieser kurzen Zeitspanne steht der Wagentruppe schon wieder ein heißer Sommer bevor. Denn die Räumung am jetzigen Standort Prater-Krieau ist mehr als nur wahrscheinlich. Der erste Gerichtstermin findet am 12.Juni statt – nach einem Jahr in der Krieau – the show must go on. Also spitzt eure Ohren, vielleicht gibts doch noch eine Strategie vor der Räumung.
Wir haben auch in der Zeitspanne der “RaumFrei?!”- Kampagne jeden Mittwoch offenes Beisl, mit Musik und veganen Essen und hin und wieder auch theoretische Inputs in Form von Diskussionsrunden, Filmen und Vorträgen.
Kommt vorbei, erzählt uns von eurer Kritik und helft uns weiter.
+++ 8.6. | Zwangsräumungen verhindern! Berlin- Turin- Wien+++
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_| Ort: Hörsaal III, NIG, Universitätsstraße 7, Wien,
_| Zeit:16:45– 18:15
_| Von: Ringvorlesung Recht auf Stadt
Podiumsdiskussion mit Aktivist_innen gegen Zwangsräumungen aus Berlin, Turin und Wien.
Translation in german and english is organized…
+++ 11.6. | “Besetzt” 40 Jahre Amerlinghaus. Biografie- und Erinnerungsarbeit +++
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_| Ort:Amerlinghaus
_| Zeit:14:30
www.amerlinghaus.at
Von der  Besetzung des Amerlinghauses im Jahr 1975 über die Anfänge des Kulturzentrum Spittelberg bis zum Aktiven Zentrum, wie es sich heute darstellt: mit Biografie- und Erinnerungsarbeit werden wir uns mit 40 Jahren Amerlinghaus auseinandersetzen. Mit einer Zeitachse laden wir div. Gruppen des Aktiven Zentrums sowie Interessierte aus dem Amerlinghaus ein, sich daran zu beteiligen. Folgende Fragestellungen sind interessant: Warum bin ich ins Amerlinghaus gekommen? Wir untersuchen die Gründe für den ersten Kontakt mit dem Kulturzentrum und interessieren uns für die persönlichen Eindrücke. Welche Chancen haben wir gesehen und was davon konnte verwirklicht werden?  Welche einschneidenden Veränderungen auf das Gemeinwesen gab es und wie haben sich diese ausgewirkt? Welchen Stellenwert hat das Aktive Zentrum heute für mich? Was wünschen wir uns für die Zukunft und welche Rahmenbedingungen sind dafür notwendig?
Leitung: Christa Witz
+++ 11.6. | Antirassistischer Filmabend & Diskussion. “Da.Sein” und “How to stop a deportation” +++
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_| Ort: Kulturzentrum im Amerlinghaus 7., Stiftg. 8:
_| Zeit:19:00
_| Von: Protest Production Collective
Das Protest Productions Collective verarbeitet die Erfahrungen mit dem hiesigen staatlichen Migrations- und Asylsystem und dem Ausschluss vom “normalen” Leben, aber auch die Möglichkeiten widerständigen Handelns in mehreren Kurzfilmen.
Im Anschluss an die Filme gibt’s die Möglichkeit zur Diskussion zur aktuellen Migrations- und Flüchtlingspolitik sowie zu antirassistischem Handeln und Solidarität Geflüchteten und Migrant_innen.
-> “Da.Sein”
Doku 87. min
Dir.: Aylin Basaran, Hans-Georg Eberl
Der Dokumentarfilm “Da.Sein” beschäftigt sich mit Geschichten von Menschen, die abgeschoben wurden. Gedreht wurde der Film 2013 in Togo, Nigeria, Oesterreich und Deutschland.
„Wir selbst sind seit langem aktiv in Kaempfen gegen Abschiebungen und verstehen unseren Film in diesem Kontext als solidarischen Beitrag.
Produziert haben wir u.a. in Kooperation mit der “Togoischen Vereinigung der Abgeschobenen”, die auch Teil des Netzwerks Afrique Europe Interact ist.
-> “How to stop a deportation – I ain’t getting on no plane!”
(15 Min.)
Flughafen Wien-Schwechat: ein Knotenpunkt für Fernwehgeplagte und globalisierte Geschäftsbeziehungen. Doch viele Menschen besteigen das Flugzeug unter Zwang – sie werden abgeschoben. Der Film zeigt “Sicherheitshinweise” für jene, die eine Abschiebung verhindern und solidarisch eingreifen wollen: “Don’t fasten your seatbelt”, “Stand up and refuse to sit down”, “Talk to the captain” lauten einige der Empfehlungen.
Ein Film, der zum Widerstand anstiften soll, ein Film mit praktischen Beispielen, was du selbst tun kannst, um eine Abschiebung in einem Flugzeug zu verhindern. Solidarität geht sehr einfach, du musst keinE SuperheldIn sein!
+++ 12.6.| Wagenplatz Treibstoff Kundgebung und Geburtstagsfeier +++
————————————————–
_| Ort: vor dem Bezirksgericht Leopoldstadt/Taborstraße 90/92
_| Zeit:9:00
_| Von: Wagenplatz Treibstoff
Geburtstagsfeier 12.- 13. Juni – Programm auf treibstoff.wagenplatz.at
Seit 1. Oktober stehen wir, die Wagengruppe Treibstoff, nun auf einem Grundstück des Trabrennvereins hinter der Trabrennbahn in der Krieau und beleben eine sonst schiache Schotterfläche am Prater. Uns wurde schon ab Anfang März mit der Räumung gedroht und zur Sicherheit ein Gerichtstermin fixiert, damit wir auch ganz sicher verschwinden ( und die Stadtregierung hätte wohl gern, dass wir uns im Zuge dessen gleich in Luft auflösen… )
Damit diese Vertreibung aus unserem derzeitigen Wohn- und Lebensraum nicht still und heimlich über die Bühne geht, rufen wir zum Gerichtstermin am 12. JUNI ab 09h zu einer Kundgebung vor dem Bezirksgericht Leopoldstadt/Taborstraße 90/92 auf!
Gleichzeitig wollen wir aber auch den Erfolg feiern, dass es trotz der vielen Räumungen und Umzüge noch immer den Wagenplatz Treibstoff gibt.
Deshalb wird es von 12.-13. Juni eine Geburtstagsfeier bei uns geben – das genaue Programm wird die nächsten Wochen noch auf treibstoff.wagenplatz.at veröffentlicht. So viel sei verraten: es wird Workshops, Konzerte, Essen und was zum Trinken geben. Auch sonst zahlt es sich aus, immer wieder ein Auge auf unsere Seite zu werfen, da wir trotz Gerichtstermin weiterhin räumungsbedroht sind.
6 Jahre Gegenwind – die Frisur hält
+++ 12.6.| Freie Frauen, wilde Mädchen! Denn wir wissen, was wir tun. +++
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_| Ort: FZ-Bar 9., Währingerstraße 59/Stiege 6 (Eingang zur Bar ist ums Eck in der Prechtlgasse/rote Türe läuten). Women only!
_| Zeit:19:00
_| Von:FZ
Freie Frauen, wilde Mädchen!
Denn wir wissen, was wir tun.
Zur Geschichte und Bedeutung feministischer Räume für eine eigenständige FrauenLesben-Organisierung
Das FrauenLesbenMädchenZentrum als Verein gründete sich 1978 als Teil der autonomen Frauen- und Lesbenbewegung und zog drei Jahre später in das Gebäude Währinger Straße 59, Stiege 6. Das Gebäude Währinger Straße 59, eine ehemalige Schule, wurde 1981 mehrheitlich von Frauen besetzt und die Stiege 6 als eigenständiger Frauenort neben dem WUK geschaffen. Es gibt bis heute einen Präkeriumsvertrag.
Das FZ ist ein feministisches, lesbisches, öffentliches, politisches Zentrum in Selbstverwaltung von und für Frauen, Lesben und Mädchen. Das FZ als Freiraum ist für uns ein Ort, von dem aus wir eine andere Welt gestalten.
+++ 13.6.| Aktion: Abschiebung? Zwangsräumung? +++
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_| Ort: Wasserwelt, U3 Johnstraße
_| Zeit:14:00
_| Von: Zwangsräumungen verhindern
Abschiebung? Zwangsräumung?
Interaktiv im öffentlichen Wohnzimmer
Hast du Geld in der Tasche?
Hast du die richtigen Socken an?
Hast du die richtigen Papiere?
Hast du den richtigen Vertrag?
Wir bleiben alle!
Zwangsräumungen verhindern!
In Wien kommt es zu über 2500 Zwangsräumungen pro Jahr – im Schnitt werden also 7-mal pro Tag Menschen auf die Straße gesetzt. Das heißt, das Recht auf Eigentum wird mit Gewalt durchgesetzt, während das Bedürfnis nach Wohnraum mit Füßen getreten wird.
Diese Situation wollen wir nicht einfach hinnehmen, deshalb haben wir angefangen, uns gegen Delogierungen zu organisieren. Wir wollen die größtenteils im Versteckten ablaufende Praxis der Delogierungen an die Oberfläche holen, um praktische Solidarität und Widerstand möglich zu machen. Anknüpfungspunkte sehen wir also vor allem bei Fällen, wo sich Menschen ihre Wohnung nicht einfach wegnehmen lassen wollen, und sich über Unterstützung freuen. http://zwangsraeumungenverhindern.noblogs.org
zwangsraeumungenverhindern@riseup.net 0660 42 43 190
+++ 13.6.| Picknick und Mehr! KAISERWIESE FÜR ALLE ! +++
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_| Ort: Kaiserwiese
_| Zeit:16:00
_| Von: Kaiserwiese für alle
Nachdem die Kaiserwiese von August 2014 bis April/Mai 2015 acht Monate lang weder betretbar, noch kostenlos nutzbar war (bei Redaktionsschluss noch gesperrt!), laden wir Alle ! dazu ein, sich am 13.06.2015 dort einzufinden.
Wir wollen die Kaiserwiese, gemäß ihrer Widmung als öffentlicher Park-Raum, gemeinsam zu einem ausgedehnten Picknick und Mehr! nutzen.
Der öffentliche Frei- und Erholungsraum Kaiserwiese ist in seiner Existenz bedroht!
Wir fordern den Erhalt der Kaiserwiese als kostenlos nutzbare und öffentlich betretbare Wiese!
Die Kaiserwiese am Eingang zum Prater wird zunehmend als Veranstaltungsort vermietet. Seit August 2014 eskaliert die Situation am Fuße des Riesenrades. Die Kaiserwiese ist durch die pausenlose Belegung mit Großveranstaltungen wie “Wiener Wiesn” und “Palazzo” und durch deren wochenlange Auf- und Abbauzeiten ganzjährig abgesperrt und nicht öffentlich nutzbar.
Die Kaiserwiese verkommt zu einem meterhoch eingezäunten Niemandsland!
Die Widmung der Kaiserwiese als Erholungs- und Parkfläche (Epk) wird seitens der Eigentümer (Stadt Wien / MA42) und der Mieter (Prater Wien GmbH) weder anerkannt noch respektiert. Durch das Übergreifen der Veranstaltungen auf Teile der Hauptallee und angrenzende Parkflächen wird auch hier der Erholungswert stark beeinträchtigt. Die Öffnung der Hauptallee für Busse, Taxi- und Lieferverkehr schafft Gefahrenpotential und Angsträume!
Unsere Forderungen:
  • Eine ganzjährig kostenlos nutzbare und öffentlich betretbare Kaiserwiese !
  • Erhaltung & Förderung ihres Erholungswertes !
  • Einhaltung des Flächenwidmungsplanes (Epk = Erholungsgebiet Parkanlage) !
  • Keine kommerziellen und mehrwöchigen Großveranstaltungen auf der Kaiserwiese !
  • Ein transparentes und nachhaltiges Nutzungskonzept für Veranstaltungen auf der Kaiserwiese!
Der Grüne Prater samt Hauptallee und der Volksprater mit dem Riesenrad sind Wahrzeichen der Stadt Wien. Die Weite der Kaiserwiese als deren Entree und Vordergrund des Riesenrades sind Teil eines Wienbildes, welches über schnöden kommerziellen Nutzen und kurzsichtiges Vergnügen hinausreicht. Die immense Qualität eines solchen Frei- und Grünraumes für alle Menschen darf der Stadt Wien nicht genommen werden!
BürgerInneninitiative Kaiserwiese Für Alle!
kaiserwiesefueralle@gmail.com
facebook-GRUPPE: Kaiserwiese Für Alle!
www.flickr.com/photos/kaiserwiesefueralle
+43 650 644 03 64
+++ 13.6.| Klaus tanzt +++
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_| Ort: Öffentlicher Raum
_| Zeit: 20:00
_| Von: KLAUS
www.klaustanzt.at
KLAUS ist ein KünstlerInnen Kollektiv das sich mit Tanzkunst im öffentlichen Raum, wie Straßenbahn- und Bushaltestellen, Fußgängerzonen, Spielplätzen, Einkaufszentren, Ämter, Zebrastreifen, Parks, etc auseinandersetzt.
Öffentliche Räume sind Lebensräume, die für alle Menschen zugänglich sind und die allen gleichermaßen zur Mitgestaltung offen stehen.“ Dem entgegen ist eine Tendenz zu verstärkter Regulation öffentlicher Räume wahrnehmbar, welche vorsieht individuelle Gestaltungsspielräume einzuengen. Das Kollektiv KLAUS widmet sich auf tanzkünstlerische Weise der Auseinandersetzung mit den vorgefundenen Bedingungen öffentlicher Räume innerhalb der Stadt Wien sowie deren Rückeroberung als aktiv-mitgestaltende Individuen
Mittels für PassantInnen unerwarteter Tanzinterventionen an öffentlichen Orten, wird kurzfristig ein Raum geschaffen, in dem gewohnte, ungeschriebene Verhaltens- und Bewegungsnormen in Frage gestellt werden. Von sozial konstruierten Normen abweichende Bewegungsformen treffen auf Menschen in Alltagssituationen und deren Alltags Bewegungsrepertoire. Neue Situationen entstehen.
Irritation – Inspiration? Ein Impuls zu spielerischer gedanklicher Auseinandersetzung mit sich selbst und im Bezug zum öffentlichen Raum.
KLAUS ermutigt zu einer Rückeroberung des eigenen Körpers – der ureigene private Raum – und des Körpers der Stadt, des öffentlichen Raumes als Ausdruck von Identität jedes Einzelnen, aber auch der erlebten Stadt
KLAUS: Anne Megier, Christa Stöffelbauer, Ella Necker, Gabi Seeleitner-Siffert, Julia Riederer, Valerie Kattenfeld, Sarah Schachner-Nedherer
+++15.6.| Green Urban Commons? Zugang zu Land, Ernährungssouveränität und das Recht auf Stadt in Wien+++
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_| Ort: Hörsaal III, NIG, Universitätsstraße 7, Wien,
_| Zeit:16:45– 18:15
_| Von: Ringvorlesung Recht auf Stadt
Podiumsdiskussion mit Aktivist_innen von Stadtfrucht, Samstag-in-der-Stadt und SoliLa!
+++ 15.6. | Die Geschichte der jüdischen Gemeinde im 15. Bezirk +++
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_| Ort: Treffpunkt Storchengasse 21
_| Zeit: 18:00-20:00
_| Von: Kulturverein Rudolfsheim
www.kv15.wien
Der Geschichte der jüdischen Vorstadtgemeinde „Fünfhaus“, die ab den
1840er Jahren im Verlauf von hundert Jahren von etwa 500 Personen auf
5000-6000 Menschen wuchs, wollen wir uns bei
diesem Spaziergang widmen.
+++16.6.| Wie modern ist die Ringstraße? +++
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_| Ort: Wien Museum, Karlsplatz 8
_| Zeit:19:00
_| Von: Österreichische Gesellschaft für Architektur
ÖGFA_Schwerpunkt „50 Jahre Diskurs“ Teil 2: Ökologie und Bestand | mit Renate Banik-Schweitzer, Franz Denk, Barbara Hoidn, Christian Kühn, Vittorio Lampugnani, Christoph Luchsinger
+++ 19.6. Welche Räume brauchen wir? Kulturarbeit braucht Raum +++
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_| Ort: Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien,
_| Zeit: 18:00 – 20:00
_| Von: IG Kultur Wien
www.igkulturwien.net
Die IG Kultur Wien bietet im Rahmen der Aktionstage im Amerlinghaus (vom
18. bis 20. Juni) einen moderierten Workshop zum Thema Ressource Raum an:
Welche Räume brauchen wir? Welche Räume haben wir?
Ziele sind die Vernetzung von Initiativen/Personen/Räumen sowie die
Sichtbarmachung von Problemen bei der Nutzung, von Raumbedarf und von
Raumangeboten.
+++ 20.6. | Kampf um die Freiheit – Kampf um die Macht +++
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_| Ort: Märzpark (Wurzbachgasse/Hütteldorferstraße)
_|Zeit: 14:00-17:00
_| Von: Kulturverein Rudolfsheim
www.kv15.wien
An einigen Orten, die für die Anfänge der ArbeiterInnenbewegung wichtig
waren, werden wir uns sowohl der erzählten Geschichte der
Sozialdemokratie, als auch der zumeist verschwiegenen
Geschichte der Radicalen und AnarchistInnen widmen und zum Abschluss die
Anarchistische Buchhandlung besuchen.
+++ 24.6. | Recht auf Stadt Vernetzungstreffen +++
————————————————–
_| Ort: Amerlinghaus, Raum 3
_| Zeit: 19-21 Uhr

Über uns

Unter dem Slogan »Recht auf Stadt« haben sich in den letzten Jahren rund um den Globus vielfältige Bündnisse formiert.Recht auf Stadt Wien ist Teil dieser Bewegung. Wir setzen uns für ein Recht auf Stadt für alle ein und unter »alle« verstehen wir in erster Linie diejenigen, denen das »Recht auf Stadt« und somit das Recht auf aktive und gleichberechtigte Teilhabe und Gestaltung der urbanen Gesellschaft heute verwehrt wird… [Weiter lesen]

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AT Blog Termine Wien

Recht auf Freiraum! 14. – 17.05.2015

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via: http://igkulturwien.net/

Recht auf Freiraum!
Aktionstage zu #Freiraum #Rechtaufstadt und öffentlichen Raum
14. bis 17. Mai 2015 in Wien

Übersicht:
14.05. (T)Raumparademo Treffpunkt: 14.00 Uhr auf dem Platz der Menschenrechte beim Marcus Omofuma Gedenkstein
15.05. Critical Mass – gemeinsame Fahradausfahrt jeden dritten Freitag im Monat. Treffpunkt: 17h beim Schwarzenbergplatz
16.05. PeaceParade – Treffpunkt noch offen
17.05. Öffentliche Träume – eine kollektive dezentrale Raumnahme in der Wiener Innenstadt.
Zudem unterstützt die IG Kultur Wien die Kampagne „RaumFrei?!“ zum 40-jährigen Bestehen des Amerlinghaus.

Worum geht es:
Die Nutzung von Freiflächen ist durch rechtliche Auflagen und durch die von der Stadt geforderten Gebühren stark reglementiert und mit einem finanziellen Druck verbunden, dem nichtkommerzielle Veranstaltungen oft nicht standhalten können.

Deswegen unterstützt die IG Kultur Wien die Forderungen nach frei zugängliche Plätzen, nach mehr Mitgestaltungsrecht im Stadtraum und jene, kulturelle Bedürfnisse selbstbestimmt leben zu können.

Dafür tritt auch die am 14. Mai die in Wien stattfindende (T)Raumparademo, eine gemeinsame Demonstration des Vereins „Selfsightseeing Company. Praxisplattform für transdisziplinäre Kunst und Forschung“ in Kooperation mit „Tanz durch den Tag“ und dem „Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaften der Universität Wien“ ein. In Form einer Kunst-Demonstration wird dabei der städtischen Raum wiederbelebt.
Das Ziel ist eine offene Stadt mit Möglichkeiten für ein selbstbestimmtes Stadtleben, mehr Orte, die Menschen nach ihren Bedürfnissen kulturell gestalten können.

Die IG Kultur Wien unterstützt auch die weiteren Aktionen zum Thema „Recht auf Freiraum“ (#freiraum) die am Wochenende zwischen dem 15. und 17. Mai stattfinden.

Weiterführende Links:
http://tddt.info/traumparade/
http://selfsightseeing.com/
http://tfm.univie.ac.at/
http://www.criticalmass.at/
http://peaceparade.at/

Home

siehe auch: https://wientv.org/veranstaltung/recht-auf-stadt-tanz-und-aktionstage

Kategorien
AT Newsletter Wien

Newsletter, Mai 2015

Newsletter Mai 2015
===================================================
Inhalt
—————————————————
o Editorial
o bevorstehende Veranstaltungen
+++ 1.5.-20.6. | Solidarische Kampagne RaumFrei?!: 40 Jahre – 40
Besetzungen – Raumnahmen und mehr! www.raum-frei.net +++

+++ 30.4.| Solischlafen im Stadtpark+++
+++ 1.5. | Straßenfest Anarchistische Bibliothek und Archiv Wien +++
+++ 2.5. | Donaukanal für Alle!+++
+++ 4.5. | Militante Untersuchung und Kollektives Kritisches Kartieren +++
+++ 5.5. | Syndikat – Kollektiv – Genossenschaft – Stiftung:
Selbstorganisiertem Handeln Form geben +++
+++ 7.5. | “Wer geht leer aus?” Buchpräsentation +++
+++ 9./10.5.| Das Eigentum und die Wohnungsfrage +++
+++ 11.5 | Stadtspaziergang zweiter Bezirk: städtische Konflikte,
Gentrifizierung +++
+++ 13.5.| Recht auf Stadt Vernetzungstreffen +++
+++ 18.5.| Widerstand und Resilienz im innerstädtischen Wohngebieten –
ein Städtevergleich Brüssel, Lissabon, Paris, Wien +++
+++ 21.5.| Augustin Frühstück +++
+++ 21.5.| Buchdiskussion: Wer geht leer aus? Plädoyer für eine andere
Leerstandspolitik +++
+++ 21.5. | Burgtheater: Von Menschen und Städten +++
+++ 28.5. |SAMSTAG IN DER STADT,Raumnahme endet nie +++
+++ 28.5. | EKH- Filmscreening +++
o Über RaS Wien

Editorial
===================================================
Der Newsletter erscheint regelmäßig zu Monatsanfang. Hier findet ihr
die aktuellen Termine und Infos über das Recht auf Stadt Netzwerk Wien.
Verschiedene Gruppen planen zur Zeit Aktionen für den Juni, um sich
solidarisch mit dem Amerlinghaus zu zeigen, die mit „40 Tage Besetzen“
ihren 40. Geburtstag feiern. In diesem Rahmen machen wir deutlich: Wir
wollen eine ganz andere Stadtentwicklung. Delogierungen, hohe Mieten,
Privatisierung und Kommerzialisierung öffentlichen Raumes? Dem wollen
wir gemeinsam eine Vision entgegensetzen, in der alle das „Recht auf
Stadt“ haben.
Auf den Netzwerktreffen habt ihr die Möglichkeit, euch einzubringen und
mitzumachen.

Bevorstehende Veranstaltungen
===================================================

+++ 30.4.| Solischlafen im Stadtpark +++
————————————————–
_| Ort: Stadtpark, am Platz vor dem Josef-Strauß-Denkmal.
_| Zeit: Ab 17 Uhr
_| Von: Initiative Solischlafen im Stadtpark
http://www.augustin.or.at/home/news/solischlafen-im-stadtpark.html
In der vorigen Woche haben Menschenrechtsaktivist_innen in Wien die
Initiative SOLISCHLAFEN IM STADTPARK gegründet.
Der Anlass: Am 30. April schließen in Wien die Winternotquartiere. Die
so genannte «Kältehilfe» für in Wien angekommene Obdachlose aus dem
EU-Raum, für die sich die Wohnungslosenhilfe der Stadt Wien nicht
zuständig fühlt, läuft aus und 500 Menschen verlieren ihren Schlafplatz.
Viele von ihnen werden die Nächte fortan im Freien verbringen müssen,
wo aber eine zynische Anwendung der Wiener Kampierverordnung dafür
sorgt, dass die Betroffenen jederzeit mit einer Bestrafung rechnen
müssen. Oft haben diese Menschen keine Alternative zum Überlebenskampf
in Wien, einer der reichsten Städte der Welt. In den Siedlungen, aus
denen sie kommen, herrscht eine bis zu hundertprozentige
Arbeitslosigkeit. Auch im reichen Wien steigt die Armut. Auch für
verarmte Wiener_innen stehen viel zu wenig Notschlafstellen zur Verfügung.
Aus diesem Grund ruft SOLISCHLAFEN IM STADTPARK alle Menschen, die sich
einen Gerechtigkeitssinn bewahrt haben, dazu auf, diese erste Nacht
gemeinsam mit Betroffenen im Stadtpark zu verbringen und damit nicht
nur ihre Solidarität zu bekunden, sondern auch folgende Forderungen zu
stellen:
– Armut bekämpfen statt Arme vertreiben.
– Mehr Notquartiere – und diese auch im Sommer öffnen!
– Leistbares Wohnen für alle
– Abschaffung der Kampierverordnung (denn die bestraft mit bis zu 700
Euro, wer einen Schlafsack im öffentlichen Raum ausrollt)
Die Aktion startet am Donnerstag, 30. April um 17 Uhr im Stadtpark am
Platz vor dem Josef-Strauß-Denkmal. Die Teilnehmenden sind gebeten,
Essen und Getränke für ein gemeinsames Picknick, Musikinstrumente,
Schlafsäcke, Liegematten, Tee, Kaffee und warme Klamotten mitzunehmen.

+++ 1.5. | Straßenfest Anarchistische Bibliothek und Archiv Wien +++
————————————————–
_| Ort: Pfeilgasse
_| Zeit: Ab 15 Uhr
_| Von: Anarchistische Bibliothek und Archiv Wien
http://a-bibliothek.org/
Auch wenn es ihm heute nicht mehr anzumerken ist, vereinnahmt von
Parteien und verunstaltet zum „Tag der Arbeit“ – der 1. Mai als
Kampftag der Arbeiter_innen hat einen anarchistischen Ursprung!
Zum Gedenken an die Opfer des Haymarket wurde der 1. Mai als „Kampftag
der Arbeiterbewegung“ ausgerufen und 1890 zum ersten Mal als „Protest-
und Gedenktag“ mit Massenstreiks und Massendemonstrationen in der
ganzen Welt begangen.
120 Jahre später, am 1. Mai 2010 wurde in Wien die Anarchistische
Bibliothek eröffnet.
Mit dem Straßenfest wollen wir das fünfjährige Bestehen der
Anarchistischen Bibliothek feiern und gleichzeitig beginnen, den
Grundstein für die nächsten fünfzig Jahre zu legen:
Heute beginnt die Kampagne “Mehr Platz für Anarchie”

+++ 2.5 | Donaukanal für Alle! +++
————————————————–
_| Ort: Donaukanalwiese bei der Augartenbrücke, 1010 Wien
_| Zeit: Ab 14 Uhr
_| Von: Donaukanal für Alle!
Vor einigen Wochen wurde offenkundig, dass sinistre Mächte an Plänen
arbeiten, eine der letzten Wiesen am Donaukanal in ein
„Beach-Club-Restauröö“ zu verwandeln. Jene Wiese soll einem
Restaurant-Großbetrieb mit 800 Sitzplätzen weichen. 1-stöckig und
ganzjährig geöffnet, wird uns dieser als ein von der „breiten Masse“
gewünschtes Projekt verkauft. Schon jetzt müssen sich die Menschen bei
Schönwetter an diversen Strandbars vorbeiquetschen. Diese wuchern
jedes Jahr und öffentlicher Raum wird Stück für Stück privatisiert.
Doch nicht nur am Kanal ist diese Entwicklung zu beobachten: Die
Kaiserwiese wurde von der Stadt Wien und ihrer 100% Tochterfirma
„Prater GesmbH“ zerstört, der Augartenspitz an die Wiener Sängerknaben
verscherbelt. In der Krieau bedrohen neue Wohnanlagen den grünen Prater
und auch den Wagenplatz Treibstoff, der derzeit akut räumungsbedroht ist.
Wir haben genug davon. Genug von der verordneten Misere. Genug von
Kommerzmüll, der uns als Kultur aufgetischt wird. Genug vom Kahlschlag
im öffentlichen Raum. Genug von einer Stadt, die nur für Menschen mit
den richtigen Papieren und genug Kohle Platz zu haben scheint.
Um diesem Treiben etwas entgegenzuhalten, werden wir am 2. Mai den
Kanal nach unseren gemeinsamen Vorstellungen gestalten: Mit großartiger
Musik, einer Volxlesung, Filmvorführungen, Infotischen, Graffiti und
vielem mehr. Dieses „Viele Mehr!“ hängt vor allem von euch ab: Ihr habt
Infomaterial, möchtet einen Workshop machen, habt Lust zu kochen, habt
Soundequipment, das ihr Musiker*innen zur Verfügung stellen könnt…?
Meldet euch bei unserer Infonummer, per Mail oder legt einfach los!
Wir wollen keine Dienstleistung oder Service anbieten, sondern hoffen
dass dies ein gemeinsam kreierter Tag wird. Das bedeutet zum Beispiel,
dass wir kochen, doch sicher nicht in der Lage sind hunderte Menschen
zu verköstigen. Füllt eure Picknick-Körbe, kühlt ein paar Getränke ein,
nehmt einen Müllsack mit und packt eure Bande ein! Wir hoffen, dass das
Fest ein Ort sein kann um Gefährt*innen für weitere Abenteuer zu
finden. Deshalb passt aufeinander auf damit wir gemeinsam gefährlich
sein können.
Bis zum 2. Mai – Es ist nichts vorbei!
Kontakt Info-Telefon: +43 677 612 428 10 Mail: donaukanalisation@riseup.net

+++ 4.5. | Militante Untersuchung und Kollektives Kritisches Kartieren +++
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_| Ort: Hörsaal III, NIG, Universitätsstraße 7, Wien,
_| Zeit:16:45 – 18:15
_| Von: Ringvorlesung Recht auf Stadt
http://www.memfarado.org/ras-rv/
Ein Aktivist von FelS (Berlin) und OrangoTango (Berlin) die Aktionsform
der Militanten Untersuchung bzw. der Kollektiven Kritischen Kartierung
dar und diskutieren Möglichkeiten und Erfahrungen,mit diesen Methoden
(stadt-) politische Kämpfe zu befördern und Organisierungsprozesse zu
ermöglichen.

+++ 5.5 | Syndikat – Kollektiv – Genossenschaft – Stiftung:
Selbstorganisiertem Handeln Form geben +++
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_| Ort: Mobiles Stadtlabor der TU Wien im Resselpark, 1040 Wien
_| Zeit:19-21 Uhr
_| Von: Workshop der Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen im
Rahmen der Reihe Gemeinsam Bauen Wohnen in der Praxis
http://gemeinsam-bauen-wohnen.org/2015/04/25/workshop-am-5-mai-syndikat-kollektiv-genossenschaft-stiftung-selbstorganisiertem-handeln-form-geben/

Die sich vorstellenden Gruppen aus Wien, Hamburg und Linz zeigen ein
aktuelles Spektrum selbstorganisierten Handelns im Bereich des Bauens,
Wohnens, Arbeitens und Landwirtschaftens.
Dabei geht es von der Frage des Umgangs mit Grund und Boden bis hin zur
Regelung des Zugangs und den Bedingungen der Nutzung. Die gewählten
Organisationsformen sind zugleich modellhaft und eröffnen die
Möglichkeit der Wiederholung. Sie stehen somit für einen maßstäblichen
Entwicklungssprung, der weg vom Einzelprojekt führen kann. Wir bekommen
Einblick in die Fragen, für welche Organisations- und Rechtsform man
sich aus welchen Gründen entscheidet, was das für Konsequenzen hat und
welche Möglichkeiten sich dadurch eröffnen können.
Die Gruppen stehen dabei an unterschiedlichen Punkten ihrer
Projektgeschichte. Wir wollen wie immer bei unseren Workshops nach den
Kurzpräsentationen gemeinsam diskutieren, im Anschluss werden die
erarbeiteten Themen vorgestellt.
Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten:
praxis[at]gemeinsam-bauen-wohnen.org

+++ 7.5. | “Wer geht leer aus?” Buchpräsentation +++
————————————————–
_| Ort:Ernst- Kirchweger Haus, Wielandgasse 2-4, 1100 Wien
_| Zeit:19 Uhr
_| Von: Politdiskubeisl
http://www.med-user.net/~ekh/

Das Ende 2014 erschienene Buch “Wer geht leer aus? – Plädoyer für eine
andere
Leerstandspolitik” gibt Einblick in die jahrelange Beschäftigung mit
Leerstand (in Wien)
und den Austausch mit Leerstands- und Stadtaktiven verschiedener Städte
Europas. Die Diskussion und die Entwicklung neuer Perspektiven und
Blickpunkte dienen als Ausgangspunkte eigene Fragen zu stellen und aktiv
zu werden.
Wie kann Stadt Raum für alle sein und Selbstbestimmung und
Selbstverwaltung in der Praxis ermöglichen?
Neben Interviews mit Personen, die sich mit Leerstandsverwaltung und
-nutzung politisch und praktisch auseinandersetzen, gibt es im Buch
Textschwerpunkte, die Leerstand mit anderen Themen wie der
Urban-Commons- Debatte, dem spezifischen Wiener Wohnungsmarkt,
Delogierungen in Wien, globalen neoliberalen Umstrukturierungsprozessen
oder den Konzepten der partizipativen Architektur verknüpfen. Außerdem
findet sich eine Sammlung von Werkzeugen für die proaktive Raumnutzung
und ein stadtpolitisches Begriffslexikon.

An diesem Abend werden Textpassagen aus dem Buch gelesen und Inhalte
vorgestellt. Wir wollen über den aktuellen Stand der politischen
Entwicklung erzählen und uns mit euch über Kritik an Zwischennutzungen
austauschen. Es geht auch um die Frage was sinnvolle Forderungen in
Bezug auf Leerstandnutzung sind und wie aktivistische Beiträge und
Strategien dazu aussehen können. Wir wünschen uns eine rege Diskussion.
mehr Infos unter: http://www.igkulturwien.net/wergehtleeraus/

+++ 9./10.5. | Das Eigentum und die Wohnungsfrage +++
————————————————–
_| Ort: Kulturzentrum im Amerlinghaus 7., Stiftg.8
_| Zeit:14:00-19:00

Was macht die herrschende Marktwirtschaft mit unserem Lebensraum in
Wien, und wie können wir uns dagegen wehren? Zweitägiger Workshop zur
Funktion des Grundeigentums im Kapitalismus, der Analyse der
Wohnraumpolitik in Wien und den Möglichkeiten von Kämpfen gegen diese
Verhältnisse.
Ziele des Workshops sind es, die Funktionen von Wohnraum und Eigentum im
Kapitalismus zu verstehen und die Tendenzen der Wohnraumpolitik in
Wienund anderen Teilen Österreichs einer Analyse zu unterziehen. Auf
dieser Grundlage soll mit dem historischen und aktuellen Wissen über die
Möglichkeiten und Formen von sinnvollen Kämpfen gegen diese Verhältnisse
im Hier und
Jetzt diskutiert werden.
Programm: http://www.raum-frei.net/?page_id=40

+++ 11.5 | Stadtspaziergang zweiter Bezirk: städtische Konflikte,
Gentrifizierung +++
————————————————–
_| Ort: Zweiter Bezirk- Treffpunkt Mühlfeldgasse 12 (Nähe Praterstern)
_| Zeit:17:00-19:00
_| Von: Ringvorlesung Recht auf Stadt
http://www.memfarado.org/ras-rv/

Route (Zeiten ungefähr)
Station 1: Mühlfeldgasse 12 (Pizzeria Anarchia) 17:00
http://pizza.noblogs.org/
Station 2: Praterstern 17:30
Station 3: Kaiserwiese 17:50
Station 4: Stuwerviertel 18:15
www.stuwer.info
Station 5: WU 18:40
Station 6: Wagenplatz Treibstoff 19:00
http://treibstoff.wagenplatz.at/

Auf dem Wagenplatz wird es noch die Möglichkeit für weiteren Austausch,
Diskussion und gemütliches Beisammensein geben.

+++ 13.5. | Recht auf Stadt Vernetzungstreffen +++
————————————————–
_| Ort: Amerlinghaus Raum 3
_| Zeit:19-21 Uhr

Das monatliche Vernetzungstreffen des Recht auf Stadt Netzwerks: Alle
Stadtinteressierten sind herzlich eingeladen mitzudiskutieren,
mitzuplanen oder einfach mal vorbeizuschauen, weil sie denken, dass in
Wien einiges anders laufen sollte…

+++ 18.5.| Widerstand und Resilienz im innerstädtischen Wohngebieten –
ein Städtevergleich Brüssel, Lissabon, Paris, Wien +++
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_| Ort: Hörsaal III, NIG, Universitätsstraße 7, Wien,
_| Zeit:16:45 – 18:15
_| Von: Ringvorlesung Recht auf Stadt
http://www.memfarado.org/ras-rv

+++ 21.5 | Augustin Frühstück +++
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_| Ort: Mariahilferstraße (ca. Höhe Stiftgasse), 1060 Wien,ab 10.30 Uhr *
_| Zeit: ab 10.30 Uhr
_| Von: Augustin

Das Recht auf Stadt und das Recht auf den öffentlichen Raum darf nicht nur
jenen gewährt werden, die es sich aufgrund ökonomischer oder sozialer
Privilegien leisten können. Aus diesem Grund hat sich der AUGUSTIN
entschieden, ein Teampicknick in genau diesem kommerziell umkämpften Raum
abzuhalten. Ganz im Stile der Permanent Breakfast Aktionen werden wir es
uns im öffentlichen Raum gemütlich machen. Gerne wollen wir dazu unsere
Leser_innen, Liebhaber_innen und Freund_innen einladen. Kommt mit Speis und
Trank und plaudert mit uns! Wir holen uns die konsumfreien
Gemeinschaftsräume zurück!

+++ 21.5. | Buchdiskussion: Wer geht leer aus? Plädoyer für eine andere
Leerstandspolitik +++
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_| Ort: Libreria Utopía, Preysinggasse 26-28, 1150 Wien
_| Zeit: 19 Uhr
http://www.radicalbookstore.com/

Wenn die Stadt Wien von Leerstandsnutzung spricht, meint sie kreative
Zwischennutzungen: Leerstandsnutzung als Standortmarketing und
Aufwertungsinstrument. Dieser Umgang mit Leerstand löst keine Probleme,
sondern schafft sie. An diesem Abend diskutieren die Herausgeber_innen
von „Wer geht leer aus? Plädoyer für eine andere Leerstandspolitik“,
warum Zwischennutzungen noch nicht einmal die halbe Miete sind und
welche sinnvollen Schritte beim Thema Leerstand gesetzt werden können.
Das Buch gibt Einblick in die jahrelange Beschäftigung mit Leerstand
(in Wien) und den Austausch mit Leerstands- und Stadtaktiven
verschiedener Städte Europas. Es werden neue Vorstellungen entwickelt
und diskutiert, die motivieren, eigene Fragen zu stellen und aktiv zu
werden.
Denn Leerstand eröffnet neue Denk- und Handlungsräume und kann
Einstiegspunkt für die Diskussion grundsätzlicher Fragen sein: Wie kann
Stadt ein Ort werden, der emanzipatorische Praxis und das Erlernen von
Selbstbestimmung und Selbstverwaltung ermöglicht?
Leerstand ist kein isoliertes Teilproblem, sondern berührt Fragen, die
alle angehen. Deshalb darf die Beschäftigung mit diesem Thema nicht den
Stadtplaner_innen, Architekt_innen, Politiker_innen und
Stadtforscher_innen vorbehalten sein.
weblink: wergehtleeraus.igkulturwien.net

+++ 21.5. | Burgtheater: Von Menschen und Städten+++
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_| Ort: Burgtheater/KasinoLibreria Utopía, Preysinggasse 26-28, 1150 Wien
_| Zeit: 20 Uhr
http://www.burgtheater.at/Content.Node2/home/spielplan/event_detailansicht.at.php?eventid=964250154
‹Von Menschen und Städten›
Philipp Blom im Gespräch mit Richard Sennett
In englischer Sprache
Das Leben in der Stadt ist zur beherrschenden Tatsache für uns
geworden. In dieser riesigen, unfreiwilligen Gemeinschaft findet unsere
Arbeit statt, unser persönliches Leben, unsere soziale Identität.

Während aber noch viele Nostalgie für einfachere Zeiten fühlen, in der
Identitäten stabil und Gemeinschaften stark waren, verändern sich
Städte durch Migration, Markt und Technologie mehr, als sie es seit
über einem Jahrhundert getan haben. Wie können wir in diesen neuen
Städten ein gutes Leben finden, und wie können wir darin unsere
Identität selbst gestalten? In der letzten Carte blanche dieser
Spielzeit spricht Philipp Blom mit dem Soziologen Richard Sennett über
urbanes Leben und persönliche Gestaltungsräume.

Richard Sennett, 1943 in den USA geboren. Der Soziologe lehrt an der
London School of Economics and Political Science und forscht über
Städte, Arbeit und Kultursoziologie. www.richardsennett.com

Philipp Blom, 1970 geboren, studierte in Wien und Oxford. Er lebt als
Schriftsteller und Historiker in Wien und schreibt regelmäßig für
europäische und amerikanische Zeitschriften und Zeitungen. Er wird in
der Spielzeit 2014/15 Gastgeber des Gesprächformats Carte Blanche am
Burgtheater sein. Weitere Informationen zu Philipp Blom unter
www.philipp-blom.eu

+++ 28.5. |SAMSTAG IN DER STADT, Raumnahme endet nie +++
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_| Ort: Schwendermarkt, 1150 Wien
_| Zeit: 17 Uhr
_| Von: www.samstaginderstadt.at

Elisabeth Ettmann und Werner Weber , Zeitzeugin und Zeitzeuge,
Aktivistin und Aktivist der 1975 begonnenen Besetzung des
Amerlinghauses, erzählen. Damals wie heute ist die Raumnahme ein großes
Thema. Samstag in der Stadt fordert sie gemeinsam mit der Nachbarschaft
am Schwendermarkt im 15. Bezirk ein. An einer langen Tafel am Platz
werden Geschichten ausgetauscht, gemeinsam gegessen und das Recht auf
Stadt gefeiert.

+++ 28.5.|EKH Filmveranstaltung und mehr +++
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_| Ort: Ernst Kirchweger Haus, Wielandgasse 2-4, 1100 Wien
_| Zeit: 20 Uhr
_| Von: EKH

Am 28. 5. 2015 wird es auch im EKH eine Veranstaltung im Rahmen der
Kampagne „RaumFrei?! 40 Jahre – 40 Besetzungen“ des Amerlinghauses geben.
Das EKH wurde 1990 besetzt um in Wien ein Zeichen gegen den
Wohnungsmarkt, steigende Mieten, Verdrängung und Vertreibung von
Menschen zu setzen, und um selbstbestimmt, nach eigenen Vorstellungen,
zu leben. Auch wenn es
mittlerweile Verträge mit der Stadt gibt, ist es noch immer das am
längsten bestehende autonome Zentrum in Wien. Die unkommerziellen
Veranstaltungsbereiche, welche von uns HausbewohnerInnen selbst, sowie
von Menschen, die nicht hier leben, bespielt werden, prägen dieses DIY-
Grundverständnis.
(Fast) jeden Donnerstag findet das Politdiskubeisl statt, welches eine
Info- und Diskussionsveranstaltung ist.
Es gibt veganes Essen, und Austausch sowie Vernetzung finden statt.
Im Rahmen der Kampagne wird es am 28. 5. eine Filmveranstaltung geben,
in welcher das Wohnen und die damit einhergehenden
Verdrängungsmechanismen in Wien und Berlin thematisiert werden.
Außerdem wird es eine Wandzeitung geben, die neben der Hofbar
aufgestellt wird.
Es gibt kühle Drinks, Musik und veganes Essen.

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AT Audio Blog

Beitrag auf FM4 – Leere Häuser gehören allen

praekare-zone-leerstand
zum nachhören bis 14.04.: Auf Laut – LEERE HÄUSER GEHÖREN ALLEN

Kurzbeitrag 17:29 auf Connected -> http://fm4.orf.at/7tage#20150407/CO
ab 21h Auf Laut -> http://fm4.orf.at/7tage#20150407/AL

Wenn Raum in der Stadt zur künstlich knapp gehaltenen Ware wird, kreative NutzerInnen sich Mieten für Ateliers und Werkstätten nicht mehr leisten können und für viele eine einfache Wohnung schon unerschwinglich ist, wird Leerstand zum Politikum. In Wien hat sich nun die erste private Agentur für Leerstandsmanagement gegründet. Im Studio zu Gast ist der Politikwissenschafter Raphael Kiczka, der Leerstand als urban common betrachtet, also der Allgemeinheit gehörend.

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AT Blog Wien

Wagenplatz Treibstoff in Wien wieder weiter akut räumungsbedroht

Quelle: https://linksunten.indymedia.org/de/node/139186

Durch einem kurzen Besuch des Präsidenten des Trabrennbahnvereines, wurde uns wiedermal ins Bewusstsein gerufen, wie akut räumungsbedroht wir eigentlich sind. Nach Jahrzehnten des Leerstandes ist ihm nun plötzlich eingefallen das er das Grundstück aktuell nutzen möchte. Es wurde uns angedroht das es jederzeit zur Räumung kommen kann, obwohl die Gerichtsverhandlung eigentlich für den 12. Juni diesen Jahres anberaumt wurde.

Damit stehen wir nicht nur situativ sondern auch örtlich beinahe an dem selben Punkt an dem wir schon vor sechs Jahren, bei der Gründung des Wagenplatzes Treibstoff, standen. Nämlich ohne fixen Stellort, auf einem nicht genutzten Grundstück im Wiener Prater, die Zukunft total ungewiss.

Wir können und wollen der Gentrifizierung und einem kalten, profitorientieren Stadtbild nicht weichen. Wir sind und bleiben dreckig, bunt und unbequem in einem immer steriler werdendem Wien. Und dafür brauchen und wollen wir all eure Unterstützung die ihr gerade aufbringen könnt!

Helft uns dabei, dem Wunsch nach selbstbestimmtem Wohnen entgegen der Logik des Kapitals einen Schritt näher zu kommen indem ihr euch von jetzt an für den Tag Y bereithaltet. For more infos ask your local convoy, or just join!!!

Wetterbedingt wird es ab jetzt wieder mittwochs die Wagenbar geben. Auch sonst könnt ihr gerne vorbeischauen, wenn ihr euch für unsere Inhalte interessiert und/oder uns unterstützen möchtet.

Flowers and kisses 2 you, aber vergesst nicht: Das ist nicht die Zeit für Birkenstockschuhe!!!

treibstoff.wagenplatz.at

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Allgemein Audio Blog

Bericht auf Oe1: Wer geht leer aus? Leerstand in der Stadt

Wer geht leer aus? Leerstand in der Stadt. Gast: Mara Verlic, Soziologin und Lehrbeauftragte am Department für Raumplanung, Technische Universität Wien. Moderation: Natasa Konopitzky.

In vielen Städten stehen Wohnungen, Geschäftslokale und Bürogebäude leer. In Wien werden laut Schätzungen 30.000 bis 100.000 Wohnungen nicht bewohnt, obwohl Bedarf an Wohnraum besteht und die Stadt stetig wächst. Wie hoch die Zahl der leerstehenden Wohnungen ist, ist unklar; genaue Erhebungen sind geplant. Eine Meldepflicht für Eigentümer wird diskutiert, auch eine Leerstandsabgabe. Die Soziologin Mara Verlic sieht Leerstand als Kristallisationspunkt für gesellschaftliche Kämpfe: Wem gehört der Raum? Wer geht leer aus?

Eine Woche nach ihrem „Von Tag zu Tag“-Gespräch über Leerstand am Land, fragt Natasa Konopitzky, wie mit leer stehenden Wohn- und Geschäftsflächen in der Stadt umzugehen ist und spricht mit Mara Verlic über sinnvollen Leerstand, Strategien dahinter und dagegen und die Möglichkeiten, Leerstand zu erheben.

Bis 23.01.2015 zum nachhören:
http://oe1.orf.at/programm/394724
Zum Buch – bestellen und download: http://www.igkulturwien.net/wergehtleeraus/