OUT NOW: derive 71 – BIDONVILLES & BRETTELDÖRFER

»The right to housing was part of the introduction of social property in Yugoslavia, a tool through which society would re-distribute and manage itself.« (Dubravka Sekulić)

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Ist von informellen Siedlungen die Rede, denken wir zuallererst wohl kaum an europäische Städte, sondern eher an lateinamerikanische, asiatische oder afrikanische. Dabei sind sie eine räumlich ausgreifende, bis heute vielfach präsente Realität auch der europäischen Stadt. Der Fokus des neuen dérive-Schwerpunkts »Bidonvilles & Bretteldörfer« liegt auf informellen Siedlungsstrukturen, die in Reaktion auf soziale und existentielle Not als Selbsthilfeprojekte in den letzten rund 100 Jahren in Europa entstanden sind.

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INHALTSVERZEICHNIS

BIDONVILLES & BRETTELDÖRFER

Ein Jahrhundert informeller Stadtentwicklung in Europa

Schwerpunktredaktion: Friedrich Hauer, Andre Krammer

Bidonvilles, Fischkistensiedlungen, Bretteldörfer

Anmerkungen zur informellen Raumproduktion in Europa

Andre Krammer, Friedrich Hauer

Das wilde Wien

Rückblick auf ein Jahrhundert informeller Stadtentwicklung

Friedrich Hauer, Andre Krammer

Exkurs: Besuchen Sie Bretteldorf!

Andre Krammer, Friedrich Hauer

Wo die Abrissbirne wartet

Interview mit Melanie Hollaus über die Innsbrucker Bocksiedlung

Friedrich Hauer, Andre Krammer

Schwellen zur Stadt

Die Bidonvilles im Frankreich des 20. und 21. Jahrhunderts

Muriel Cohen, Marie-Claude Blanc-Chaléard

The ambiguities of informality

The extra-legal production of space in Belgrade during socialism and after

Dubravka Sekulić

Die Bude haben wir gebaut, mein Mann und ich

Fischkistensiedlungen in Hamburg zwischen Obdachlosenselbsthilfe und kommunalem Wohnungsbau

Anke Schulz

Kunstinsert

Nicole Six und Paul Petritsch

Magazin

Alte Mauern junge Kollektive

Stadt entwickeln lassen, auf Slowakisch

Ernst Gruber

plus zahlreiche Besprechungen